Bad Salzdetfurth - Auch in Bad Salzdetfurth hat es am Samstagvormittag eine Kundgebung gegen rechts und für Demokratie gegeben. Auf Initiative von Ole Krüger als privatem Versammlungsleiter kamen ab 11 Uhr etwa 200 Teilnehmende vor dem Rathaus zusammen. Auch Bad Salzdetfurths Bürgermeister Björn Gryschka war unter ihnen – und gehörte auch zu den Rednern an diesem Tag. Demokratie, so Gryschka, dürfe nicht bloß ein abstrakter Begriff sein, sie müsse jeden Tag und auf allen politischen Ebenen praktiziert werden, ob im Bundestag oder im Rathaus von Bad Salzdetfurth.
Dabei sieht sich der Verwaltungschef auch selbst in der Pflicht, wie er sagt: „Wir müssen den Bürgern mit Transparenz und Offenheit begegnen. Und wir alle müssen bereit sein, auch bei uns selbst anzufangen, wenn es darum geht, die eigene Komfortzone zu verlassen und für die Demokratie einzustehen.“ Farbe zu bekennen wie etwa auf einer Demo wie dieser, das sei wichtig. Neben Gryschka sprach auch der Initiator der Veranstaltung, zudem ließ Pastor Stephan Wallis ein Statement verlesen, in dem auch er sich dafür aussprach, „durch Verständigung und Dialog den Frieden und die Demokratie zu erhalten“.
Nach Ende der Demo machten sich viele auf nach Hildesheim
Die Kundgebung dauerte laut Gryschka eine gute halbe Stunde – so wie er machten sich einige der Teilnehmer anschließend auf den Weg nach Hildesheim, wo um 15.30 Uhr auf dem Marktplatz ebenfalls eine Kundgebung unter dem Motto „Wehret den Anfängen“ beginnt. Dazu werden tausende Teilnehmer erwartet.
