Hildesheim - Wie der Landkreis Hildesheim am Dienstag meldet, sind seit Montag 29 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Über das vergangenen Wochenende hatte der Landkreis insgesamt 199 Corona-Neuinfektionen registriert. Die Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 205,1. Am Samstag, dem zuvor letzten Tag, an dem Daten aus Niedersachsen registriert wurden, betrug der Wert für den Kreis 221,4. In den vergangenen beiden Tagen hatte es wegen Datenproblemen keine aktuellen Fallzahlen aus Niedersachsen gegeben, die Inzidenz war damit nicht aussagekräftig.
Insgesamt gelten am Dienstag 855 Menschen aus der Region als infektiös – im Vergleich zum Montag (951) fällt ihre Zahl um fast 100.
36 Personen müssen in Kliniken behandelt werden
Die Zahl der Erkrankten, die derzeit in Krankenhäusern oder Reha-Kliniken behandelt werden müssen, ist seit Montag noch einmal um 2 gestiegen und liegt nun bei bei 36. Diese Zahl umfasst nach Angaben des Gesundheitsamtes alle Einwohner von Stadt und Landkreis, die wegen Corona in einem Krankenhaus behandelt werden oder in einer Reha-Klinik aufgenommen sind und aktuell infiziert sind. Und zwar unabhängig vom Standort der Klinik, auch Betroffene in Häusern außerhalb des Landkreises zählen in dieser Statistik mit.
Nach Angaben des DIVI-Intensivbettenregisters liegen derzeit 14 an Covid-19 erkrankte Personen auf einer Intensivstation in einem der vier Krankenhäuser in Stadt und Landkreis. Davon müssen sechs invasiv beatmet werden. Diese Statistik berücksichtigt ausschließlich Betroffene, die im Landkreis Hildesheim behandelt werden – unabhängig von ihrem Wohnort. Corona-Patienten aus dem Kreis Hildesheim, die in Kliniken außerhalb des Kreisgebiets wie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) oder der Universitätsmedizin Göttingen behandelt werden, sind von diesen Daten nicht erfasst.
Zahl der häuslichen Quarantäne erneut gesunken
Die Zahl der Personen in der Region, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, ist von Montag (974 Personen) auf Dienstag (917 Personen) gesunken. Vor dem Wochenende waren es 990 Menschen in Stadt und Kreis Hildesheim, die ihre vier Wände nicht verlassen durften.
Mit insgesamt 131 Infizierten sind die meisten positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis in der Altersgruppe zwischen 50 und 59 Jahren zu finden, auch wenn sie seit Montag bereits von 143 deutlich gesunken ist. Übertroffen wird ihre Zahl nur von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 19 Jahren, hier sind 141 betroffen. Im Alter bis zu 9 Jahren sind es exakt 100. 130 Infizierte sind zwischen 40 und 49 Jahren alt, hier waren es tags zuvor noch 139 Infizierte, und bei den über 70- sowie den über 80-Jährigen sind es jeweils 34 Personen.
Zahlen aus dem Stadt- und Kreisgebiet
383 Corona-Fälle sind insgesamt im Hildesheimer Stadtgebiet registriert – am Montag waren es noch 419. Sie teilen sich wie folgt auf die Postleitzahlengebiete auf: 78 Fälle in 31134 (-5 im Vergleich zum Vortag), 91 Fälle in 31135 (-4), 106 Fälle in 31137 (-16), 68 Fälle in 31139 (-9), 41 Fälle in 31141 (-2).
Die weiteren Infizierten verteilen sich folgendermaßen auf den Landkreis: In Alfeld gibt es 75 Corona-Fälle (-7), in Algermissen 18 (-4), in Bad Salzdetfurth 31 (-3), in Bockenem 18 (unverändert), in Diekholzen 21 (-3), in Elze 20 (-1), in Freden 2 (-3), in Giesen 21 (-2), in Harsum 46 (-14), in Holle 7 (unverändert), in Lamspringe 12 (-1), in der Samtgemeinde Leinebergland 50 (-1), in Nordstemmen 23 (-4), in Sarstedt 56 (-2), in Schellerten 31 (-13), in Sibbesse 19 (unverändert), in Söhlde 22 (-2).
