Gronau - Verkehrsteilnehmer und -teilnehmerinnen müssen sich in Gronau noch länger als gedacht auf Umwege einstellen, denn die Sanierung an der Leinebrücke wird nicht wie geplant fertig – das hat die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr nun mitgeteilt.
Seit dem Beginn der Bauarbeiten am 14. Juli ist die Leinebrücke für den Verkehr voll gesperrt: An der Brücke wird die Übergangskonstruktion erneuert, die über die Leine führt. Ursprünglich sollten diese Arbeiten bis zum 1. August abgeschlossen sein, die Landesbehörde führt nun jedoch zwei Gründe dafür an, warum das nicht geklappt habe: Die Arbeiten am Gussasphalt seien umfangreicher ausgefallen, zudem habe es generell Verzögerungen wegen des Wetters gegeben.
Die gültige Umleitung
Die Behörde rechnet nun damit, dass die Arbeiten am Mittwoch, 13. August, abgeschlossen sein werden. Bis dahin gilt weiterhin eine Verkehrsumleitung: Alle Fahrzeuge, die schwerer als 7,5 Tonnen sind, müssen über die Bundesstraße 3 nach Brüggen und dann über die Landesstraße 480 nach Gronau fahren. Die Umleitung gilt auch in umgekehrter Fahrtrichtung.
Leichtere Fahrzeuge dürfen durch die Gronauer Innenstadt fahren. Dort war vor Beginn der Brückensperrung extra die Schikane in Höhe Steintor 4 entfernt worden, damit der Verkehr flüssig fließen kann. Es gebe seit Beginn der Arbeiten an der Leinebrücke spürbar mehr Verkehr in der Innenstadt, es habe dadurch aber bislang keine Probleme gegeben, heißt es von der Gronauer Polizei.
Möglichst keine Einschränkungen fürs Schulzentrum
Die Landesbehörde weist mit Blick auf den nun angepeilten Fertigstellungstermin vom 13. August darauf hin, dass es erneut zu witterungsbedingten oder baubedingten Verzögerungen kommen könnte. Der Termin für die Bauarbeiten war laut Behörde extra in die Sommerferien gelegt worden, um die Einschränkungen für das Schulzentrum zu minimieren. Die Sommerferien enden am 13. August.
