Hildesheim - Ich mag Dinge, die das Leben einfacher machen. Und deswegen kann ich meist nicht umhin, mir irgendwelche Ratschläge für den Haushalt im Netz anzuschauen. Neulich zum Beispiel ging es um Kleiderbügel. Um einen angeblich unglaublich sinnvollen Trick.
Wieder in den Schrank
Und zwar wird ordnungsliebenden Menschen geraten, jedes getragene Kleidungsstück wieder auf den Bügel zu hängen. Dieser soll dann mit der offenen Seite des Bügelhakens in Richtung des Bügel-in-den-Schrank-Hängers auf die Stange gesetzt werden. Irgendwie war das in der Beschreibung einfacher ausgedrückt. Aber Sie verstehen mich, liebe Leserinnen und Leser, nicht wahr?
Also, diese Methode soll man ein Jahr lang durchziehen. Und am Ende weiß man, dass die Bügel, die noch mit geschlossenem Bügelhaken zur Tür hängen, Kleidungsstücke tragen, die zwölf Monate lang nicht angefasst wurden. Und da das so ist, könnten diese Sachen direkt in die Kleiderspende wandern. Mooooment! Das stimmt doch hinten und vorne nicht. Ich habe etliche Teile im Schrank, die ich ein, zwei Jahre nicht anziehe. Dann kaufe ich beispielsweise eine Hose und denke: „Ha, das Oberteil passt perfekt dazu. Bingo!“ Und so stellt sich mein Kleiderschrank über die Jahre immer wieder neu auf. Nur Kleidungsstücke, die wirklich nicht mehr passen oder echte Fehlkäufe waren, die kommen weg. Dafür muss ich den Bügel-Hack nicht anwenden. Außerdem macht der beim Erklären schon keinen Spaß.
Zwei Bügel als einer
Richtig super dagegen: Wenn man Platz auf der Kleiderstange sparen möchte, dann immer zwei Bügel ineinander haken. Ob die offene Hakenseite des Bügels dann zur Schrankwand oder zur Tür zeigt, ist dabei ziemlich wumpe.
