Verkehrsunfälle

Mehrere Autos kollidieren auf der A7 zwischen dem Rastplatz An der Alpe und Hannover-Süd

Hildesheim/Hannover - Weil sie niesen musste, verlor eine Hannoveranerin auf der Autobahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit einem vorausfahrenden Sattelzug. Wenige Minuten später kam es deswegen zu einem weiteren Unfall.

Die Autobahnpolizei ist am Freitag zu zwei Unfällen ausgerückt (Symbolbild). Foto: Chris Gossmann (Archiv)

Hildesheim/Hannover - Auf der A7 zwischen dem Parkplatz „An der Alpe“ und dem Autobahndreieck Hannover-Süd ist es zu gleich zwei Unfällen gekommen. Gegen 11.35 Uhr am Freitag war eine 46-Jährige aus Hannover mit ihrem Nissan Micra in Richtung Hannover unterwegs. Als sie niesen musste, verlor sie die Kontrolle über ihr Auto und kollidierte mit einem vorausfahrenden Sattelzug, das Auto kam entgegen der Richtungsfahrbahn zum Stehen. Dies sah ein 66-jähriger Autofahrer eines BMW X1 aus Witterda (Thüringen) zu spät. Sein Wagen prallte mit dem Nissan zusammen, wie die Autobahnpolizei Hildesheim mitteilt. Sowohl der Nissan als auch der BMW wurden so stark beschädigt, dass beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren.

Vollsperrung bis circa 12.10 Uhr

Nur ein paar Minuten später, gegen 11.40 Uhr, kam es zum nächsten Unfall: Auf derselben Strecke waren ein 52-Jähriger aus Suthfeld (Kreis Schaumburg) mit seinem Audi und eine 36-Jährige aus Clausthal-Zellerfeld mit ihrem VW unterwegs. Beide mussten plötzlich der Unfallstelle ausweichen. Das erkannte ein 18-Jähriger aus Hanshagen (Mecklenburg-Vorpommern) zu spät und touchierte mit seinem BMW den VW und den Audi. Alle drei Fahrzeuge wurden beschädigt.

Nach Angaben der Polizei kam es zu Verkehrsbehinderungen, die Autobahn musste in dem Bereich bis etwa 12.10 Uhr in Richtung Hannover voll gesperrt werden. Wie die Polizei auf Nachfrage berichtet, blieben alle Beteiligten unverletzt.

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