Hildesheim - Das M’era Luna ist gestartet und lockt nach der Corona-Zwangspause wieder tausende Fans nach Hildesheim. Eindrücke vom ersten Festival-Tag.
Als Rebecca Becker zum ersten Mal nach Hildesheim gekommen ist, hieß das M'era Luna noch Zillo. Seit 2015 reist sie wieder regelmäßig aus Lengerich in NRW an. Etwa zehn Meter laufenden Stoff hat sie für ihr Kleid verarbeitet. "Ich arbeite in einem Chemielabor und bin deswegen den ganzen Tag vermummt", erklärt sie. "Hier kann ich meine pompöse Seite ausleben." Foto: Julia Moras
Das Festival hat Esther von Nachtschatten (links) und Obsidian Kerttu zusammengebracht. Esther kommt aus NRW, Obsidian aus Serbien. Krettu ist die schwedische Version ihres richtigen Namens - und bedeutet auch Marienkäfer. Obsidian nennt sie sich, weil sie die Vielseitigkeit des Steines begeistert. "Du kannst daraus ein Schwert schmieden oder eine Brosche." Esther hat den Nachtschatten als Künstlernamen gewählt, weil sie die Pflanze aus dem Film "Nightmare Before Christmas" kannte. Das Gewächs spielt dort eine gothisch-romantische Rolle. Foto: Julia Moras
Jessy und Francine kommen aus Leipzig und kennen sich, seit sie mit vier Jahren im Tanzverein waren. "Erst haben wir uns gehasst, dann haben wir gemerkt, dass wir alle anderen noch mehr hassen, jetzt sind wir hier." Francine (rechts) freut sich am meisten auf In Strict Confidence. Jessy schließt sich nach einem strengen Blick dem an. Foto: Julia Moras
Zwei Jahre hat Tom an DADZ gebastelt. Der "dampfbetriebene Automat der Zeitreisenden" sei vom Ätherministerium zertifiziert, erzählt er stolz. 60 Kilo bringt der Roboter mit Autobatterie und Seifenblasenmaschine auf die Waage. Seine Steampunk-Truppe reist deswegen mit einem umgebauten Viehtransporter an. Sein nächstes Projekt: ein drittes Paar Flügel für seine Frau Tini. Foto: Julia Moras




























































