Bockenem - Die Hildesheimer Autobahnpolizei hat am Samstagabend auf der Autobahn 7 einen betrunkenen Sattelzugfahrer aus dem Verkehr gezogen – er saß mit mehr als 3 Promille am Steuer.
Gegen 21.50 Uhr erreichte die Beamten ein Anruf eines Verkehrsteilnehmers: Dieser berichtete von einem Sattelzug, den er kurz hinter der Raststätte Hildesheimer Börde gesehen habe, der in starken Schlangenlinien auf der Autobahn in Richtung Kassel unterwegs sei und immer wieder zwischen Standstreifen, Hauptfahrstreifen und erstem Überholstreifen hin und her ziehe. Sofort machte sich eine Streifenwagenbesatzung auf den Weg, um dem Hinweis nachzugehen. Und tatsächlich machte sie wenig später den beschriebenen Sattelzug ausfindig, der noch immer in Schlangenlinien unterwegs war, und lotste das Fahrzeug schließlich von der A 7 auf den Parkplatz Ambergau zwischen Bockenem und Rhüden.
Mann darf Fahrt nicht fortsetzen
Dort kontrollierten die Polizisten den 40-jährigen Fahrer aus Belarus: Der Mann roch spürbar nach Alkohol und zeigte auch dementsprechende Ausfallerscheinungen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,24 Promille.
Der 40-Jährige durfte seine Fahrt nicht fortsetzen, stattdessen brachte ihn die Polizei zur Dienststelle nach Hildesheim, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Sie beschlagnahmte seinen Führerschein, um ein deutschlandweites Fahrverbot einzuleiten. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Ein besonderes Lob spricht die Autobahnpolizei dem Hinweisgeber aus: Dieser habe einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, eine gefährliche Situation auf der Autobahn zu beenden.
