Hildesheim - „Hildesheim kann Zukunft. Schon heute.“: Das ist das Motto des Hi-Zukunftsfestivals, das an diesem Donnerstag und Freitag, 4. und 5. Juni, auf dem Hildesheimer Marktplatz ausgerichtet wird. Die Angebote sind kostenfrei, jeder und jede kann vorbeikommen und sich an den 21 Ständen informieren. Auch die HAZ ist unter anderem mit einer gläsernen Redaktion dabei – das sind die wichtigsten Fragen und Antworten für Besucherinnen und Besucher.
Was ist das Hi-Zukunftsfestival?
Das Hi-Zukunftsfestival findet am Donnerstag und Freitag erstmals statt. Der Marktplatz soll für zwei Tage zum Treffpunkt für alle werden, die Lust auf Zukunft, Innovation und neue Ideen haben. „Hildesheim wird oft schlechtgeredet – doch die Stadt kann schon einiges, es gibt ganz viele tolle, zukunftsfähige Projekte – das wollen wir beim Hi-Zukunftsfestival beweisen“, sagt Hauptorganisatorin und Smart-City-Chefin Svenja Fuhrich.
Wo wird das Festival gefeiert?
Auf dem Marktplatz. 21 Stände und eine Bühne werden dafür aufgebaut, auf denen Unternehmen ihre Zukunftsideen und -projekte vorstellen. Dort können sich Interessierte in der Zeit von 10 bis 18 Uhr informieren und austauschen. Die HAZ ist auch mit einem Stand dabei, an dem es unter anderem eine gläserne Redaktion geben wird. Außerdem sind neben dem Smart-City-Projekt zum Beispiel EVI, Volksbank, gbg, Helios und Fagus vertreten – aber auch die Kufa und Woodlands sind am Start. Wer das Festival besucht, der kann an den Ständen mitunter selbst aktiv werden – zum Beispiel einen Smoothie auf dem Fahrrad von Hi Zukunft mixen oder bei der EVI auf einem Energiefahrrad grünen Strom aus Muskelkraft erzeugen. An einigen Ständen gibt es zudem Gewinnspiele oder kostenlose Getränke und Snacks.
Was steht noch auf dem Programm?
Zum Beispiel ein umfangreiches Bühnenprogramm. Vor der Sparkasse gibt es an beiden Tagen des Festivals Vorträge rund um Zukunft, Stadt, Digitalisierung, Bildung, Gesundheit und Gesellschaft. Unter anderem referieren Speaker von der Universität Hildesheim über leichte Sprache, die Agentur vonHier präsentiert Strategien für kleine und mittelständische Unternehmen in den sozialen Medien und die Harzwasserwerke thematisieren, wie man smart Wasser sparen kann. Darüber hinaus begrüßt Max Hase, Geschäftsführer des Medienhauses Gerstenberg, am Freitag das Team von Techagogics, einem Anbieter für medienpädagogische Workshops, auf der Bühne. Thema sind die gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen der digitalen Medien. Aber es geht auch um soziale Themen – zum Beispiel um die Entwicklung von Gut Steuerwald. Dort hat vor einem Jahr das Michaelis-Hospiz eröffnet, und das soll nur der Auftakt für viele sozial-innovative Projekte sein, die in Zukunft auf dem Areal entstehen werden.
Am Donnerstagabend kann nach dem offiziellen Bühnenprogramm noch auf dem Marktplatz gefeiert werden: Dort legen ab 18 Uhr DJs von Woodlands auf.
Und wenn man tiefer in ein Thema eintauchen will?
Dafür gibt es verschiedene kostenlose Workshops der Unternehmen. Die Themen aus den Bereichen Technik, Medien, Bildung und Kreativität sind vielfältig, für einige Workshops muss man sich anmelden. Ein paar der Workshops richten sich explizit an Schülerinnen und Schüler: Sie können zum Beispiel lernen, wie man sein eigenes digitales Thermometer baut oder wie man ein Stop-Motion-Video erstellt – also aus Bildern bewegte Kunst macht.
Auch die HAZ bietet mehrere Workshops mit zwei Partnern aus dem medienpädagogischen Bereich an. Für die Nachmittagstermine zu den Themen „Desinformation in Zeiten von KI“ (Donnerstag) und „Deepfake Detectives“ (Freitag) konnte man sich anmelden – sie sind aber bereits ausgebucht. Schülerinnen und Schüler sowie junge Erwachsene können vormittags kostenfrei und ohne Anmeldung in der Zeit von 10 bis 14 Uhr in den Pavillon kommen und an den beiden Workshops teilnehmen.
Was bietet die HAZ beim Hi-Zukunftsfestival?
An beiden Festival-Tagen ist die HAZ von 10 bis 18 Uhr mit einer gläsernen Redaktion am Start. Interessierte können im HAZ-Pavillon Redakteurinnen und Redakteuren vom Newsdesk bei der Arbeit über die Schulter schauen und sich mit ihnen austauschen. Auch die Chefredaktion wird vor Ort sein und freut sich über neugierige Besucherinnen und Besucher.
Und was macht die HAZ auf der Bühne?
Auch auf der Bühne bietet die HAZ an beiden Tagen Programm: Am Donnerstag gibt es einen Live-Podcast vom HAZgehört-Team. Zu Gast bei Chefreporter Jan Fuhrhop und Wirtschaftsressortleiter Tarek Abu Ajamieh ist der in Norwegen geborene Wirtschaftsphilosoph Anders Indset. Der Autor hat mehrere Spiegel-Bestseller geschrieben, die Medien bezeichnen ihn auch als „Tech-Evangelist“ und „Digital-Jesus“. Laut Handelsblatt ist Indset bekannt für seine unkonventionelle Denkweise, seine provokanten Thesen und seine Rockstar-Haltung. Im Anschluss an den Podcast kann man Indsets Bücher „Wikinger Kodex“, „Ex Machina“ und „The Quantum Economy“ im HAZ-Pavillon erwerben – dort signiert der Autor seine Werke.
Ein Experte aus dem Techagogics-Team wird außerdem am Freitag auf der Bühne vor der Sparkasse gemeinsam mit HAZ-Geschäftsführer Max Hase über die gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen der digitalen Medien diskutieren – das Gespräch beginnt gegen 11.30 Uhr. Zuhören kann an beiden Tagen jeder, der Lust drauf hat.
Wer steckt hinter dem Event?
Die Idee zu der Veranstaltung entstand im Smart City Board – dessen Mitglieder begleiten, beraten und kontrollieren das Millionen-Digitalisierungsprojekt Smart City der Stadt Hildesheim als eine Art Aufsichtsrat. Zu ihnen gehören Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, verschiedene Vereinigungen und Verbände, Hochschulen und Akteure aus der Wirtschaft. Ihr Plan für das Hi-Zukunftsfestival: Sie wollen Jugendlichen, Studierenden, Familien, Entscheiderinnen und Entscheidern sowie Unternehmen in der Innenstadt zeigen, wie zukunftsfähig Hildesheim schon jetzt ist.
Die HAZ wird das Hi-Zukunftsfestival im Liveticker begleiten: Hier gelangen Sie zum Artikel.
Weitere Infos zum Hi-Zukunftsfestival und anderen Programmpunkten gibt es online unter hizukunftsfestival.de.
