Fest am Hohnsensee

Mit Cowboys und Cocktails: Das Seefest am Hildesheimer JoBeach ist gestartet – und so geht’s bis Sonntag weiter

Hildesheim - Zur Eröffnung des gbg-Seefestes am Freitag war alles da: Sonne, Gäste und Musiker auf zwei Bühnen. Mit Teget und den Salty Mountain Boys ging der Abend los, mit Ami Warning ging er zu Ende. Dazwischen feierten tausende Hildesheimer am Hohnsensee. Ein Rück- und Ausblick. (mit Video)

Das Publikum geht mit: Auf den Bühnen spielten am Freitagabend Teget, die Slaty Mountain Boys, Dilua und Ami Warning. Foto: Clemens Heidrich

Hildesheim - Das gbg-Seefest am JoBeach ist gestartet. Und zwar mit allem, was sich Gäste und Veranstalter wünschen können: bestem Wetter, kaltem Bier, großem Publikum und Musik auf zwei Bühnen. Während all diese Faktoren aber sonst oft erstmal eine Anlaufphase brauchen, bis daraus Festival-Atmosphäre entsteht, war die am Freitagabend am Hohnsensee-Ufer fast direkt da.

Kaum standen Teget um 18 Uhr als Opener auf der Bühne, war die Party davor auch schon im Gang. An den Bierwagen und Cocktailständen hatten Zapfer und Service mächtig zu tun, und während die Eltern feierten, bauten die Kinder am Wasser eine Mini-Sandburg oder staunten über die Maxi-Seifenblasen, die auf der Wiese eine Künstlerin mit Stab und Schnüren zauberte.

Am Freitag die Salty Mountain Boys, am Samstag Dezibel

Um 19 Uhr hatten die Salty Mountain Boys um Frontmann Armin Balkenholl das Mikro in der Hand. Die starteten auf der großen Bühne zwar lieber erstmal vorsichtig mit ruhigeren Stücken wie „Blue Days Dark Nights“, legten dann aber schnell ein paar Gänge zu und feierten mit hunderten Fans eine Saloon-Party, als wäre Billy the Kid persönlich an den Hohnsensee gekommen. Diese Stimmung könnten am Samstagabend Dezibel direkt aufgreifen und weiterdrehen, denn ihren Namen hat die AC/DC Tribute Band nicht umsonst. Es wird laut, so viel ist sicher.

Bei dem Programm und vor allem der Resonanz überrascht es nicht, dass sich die Verantwortlichen der gbg mit dem Start rundum zufrieden zeigten: „Die Organisation hat sehr gut funktioniert“, sagt Vorstand Jens Mahnken und lobt die Kooperation sowohl mit der Event Werft als auch mit dem Team von Radio Tonkuhle, das mit für das musikalische Programm des Seefestes verantwortlich zeichnet. „Und dann sind wir sehr froh, dass das Wetter bis hierhin mitspielte und hoffen, dass es bis Sonntag so bleibt.“

Am Sonntag startet das Fest schon am Nachmittag

Der Einlass zum Seefest startet am Samstag wie am Freitag um 17 Uhr. Die Bands spielen wieder auf zwei Bühnen. Um 18 Uhr startet JD Mudd, um 19 Uhr Dezibel, um 20.15 Uhr Caramella und eine Stunde später Music4friends Allstars.

Am Sonntag beginnt das Programm schon am Nachmittag. Einlass ist um 14 Uhr, um 15 Uhr beginnt ein Gottesdienst. Um 16 Uhr spielt wieder die Musik, und zwar Cajoom Ralf Dittrich. Auf ihn folgen um 17 Uhr die Music Unlimited Big Band und um 18.30 Uhr die Tonkuhle DJs. Und um 20 Uhr kommt schließlich der Udonaut mit seinen Panikern auf die Bühne. Um 22 Uhr ist das Seefest am Sonntag zu Ende.

Der Eintritt zum Seefest ist frei. Es gibt auf dem Festivalgelände jede Menge Essens- und Getränkestände, unter anderem zwei Cocktailbars. Man kann sich aber auch eigene Verpflegung mitbringen. Allerdings: Das Mitbringen von Alkohol ist nicht gestattet, und auch Glasflaschen sind verboten. Für Familien ist an beiden Tagen etwas geplant. Es gibt ein wechselndes Angebot, bestehend unter anderem aus Fußballdarts, einer Hüpfburg sowie einem Clown, der übers Festivalgelände flaniert. Auch Torwandwerfen und Kinderschminken soll es geben.

  • Hildesheim
  • Hildesheim
Anmerkung zum Artikel

Sie haben einen Fehler im Artikel gefunden? Oder haben Sie weitere Informationen zu dem Thema für uns? Dann teilen Sie uns diese gerne mit.