1. Mai

Mit über drei Promille und bekifft unterwegs: 28-Jähriger aus Freden stürzt mit dem Rad

Freden - Nach dem Sturz des Mannes aus Freden kümmerte sich ein alarmierter Rettungsdienst um den Radfahrer – der rief schließlich auch die Polizei hinzu.

Für einen 28-jährigen Mann aus Freden endete die Fahrradfahrt schmerzhaft – und mit juristischen Konsequenzen. Foto: Julia Moras (Symbolbild)

Freden - Ein Mann ist am Donnerstag mit seinem Rad gestürzt – der alarmierte Rettungsdienst, der sich um den Verletzten kümmerte, rief die Polizei hinzu.

Der 28-Jährige war gegen 18.40 Uhr auf einem Radweg zwischen Alfeld-Hörsum und Freden-Everode unterwegs, als er mit seinem Rad stürzte – ohne Fremdeinwirkung. Die Rettungskräfte riefen die Polizei hinzu, und das nicht ohne Grund: Der verletzte Radfahrer war offensichtlich ziemlich betrunken.

Diese Strafen drohen nun

Er musste pusten, der Atemalkoholtest ergab schließlich einen Wert von 3,16 Promille. In Deutschland gilt: Wer mit über 0,3 Promille auf dem Fahrrad einen Unfall baut, muss mit einer Strafanzeige rechnen. Ab 1,6 Promille gelten Radfahrer und -fahrerinnen als absolut fahruntüchtig, wer sein Rad trotzdem nicht stehen lässt, muss mit Punkten in Flensburg und einer Geldstrafe rechnen – es kann sogar der Führerschein entzogen werden.

Der 28-jährige Mann aus Freden räumte gegenüber den Ermittlern ein, dass er außerdem gekifft hatte. Er wurde in ein Hildesheimer Krankenhaus gebracht, wo seine Schürfwunden behandelt wurden – außerdem musste er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.

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