Ortsratswahl

Mölme hat einen neuen Ortsrat: So haben die Bürgerinnen und Bürger gewählt

Mölme - Mölme hat gewählt. Am zweiten Adventssonntag haben die Bürger und Bürgerinnen ihre Stimmen für einen neuen Ortsrat abgegeben. Das Ergebnis spricht eine deutliche Sprache.

In Mölme ist am zweiten Adventssonntag ein neuer Ortsrat gewählt worden. Foto: dpa

Mölme - Mölme hat gewählt. Am zweiten Adventssonntag waren die Einwohnerinnen und Einwohner aufgerufen, einen neuen Ortsrat zu bestimmen. Die Neuwahlen waren notwendig geworden, weil vier Mitglieder im Mai ihre Mandate niedergelegt hatten. Zunächst war es fraglich, ob sich genug Kandidaten finden würden, um eine neue Wahl anzusetzen. Doch am Ende standen ausreichend Namen auf den Stimmzetteln. 70 von 117 Stimmberechtigten haben ihre Kreuzchen dahinter gemacht.

Fünf Kandidaten

Sowohl die amtierende Ortsbürgermeisterin Michaela Weidner als auch die nachgerückte Ortsratsfrau Tanja Böttcher standen auf der Liste. Neu hinzugekommen waren Stefan Grolimund, Roland Bonse und Markus Laporte. Alle fünf Kandidaten sind für die neue Wählergruppe angetreten und bestimmen fortan gemeinsam über die Geschicke des Dorfes. Die neue Gruppe war erst Ende Oktober aus der Taufe gehoben worden.

Bis 18 Uhr konnten die Bürger und Bürgerinnen am zweiten Adventssonntag im Dorfgemeinschaftshaus ihre Stimme abgeben. Am Sonnabend hatte der alte Ortsrat noch zu einem Adventskaffee dorthin gebeten und erstmals auch jung und alt zu Punsch und Pommes in den Garten eingeladen.

Das Ergebnis

Die Stimmen waren dann am Sonntag schnell ausgezählt. Schon um kurz nach 18.30 Uhr stand fest, wie die Mölmer und Mölmerinnen gewählt haben: Michaela Weidner 67 Stimmen, Markus Laporte 47 Stimmen, Stefan Grolimund 39 Stimmen, Tanja Böttcher 26 Stimmen und Roland Bonse 21 Stimmen. Ob Weidner Ortsbürgermeisterin bleibt, wird sich bei der konstituierenden Sitzung am 3. Januar zeigen. „Ich werde keinem Steine in den Weg legen, wenn er oder sie das Amt übernehmen möchte“, sagte Weidner nach der Wahl gegenüber der HAZ. Sie werde den Posten aber auch gerne annehmen, wenn sie dazu gewählt würde.

Nach den Querelen der Vergangenheit blickt Weidner positiv in die Zukunft. „Wir sind alle positiv gestimmt“, sagt sie. Allein schon das neue Team sei ein Gewinn für Mölme.

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