Spielplatzplanung

Nach zehn Jahren Planungszeit: Arbeiten für neuen Spielplatz in einem Alfelder Ortsteil beginnen

Röllinghausen - Seit zehn Jahren beschäftigen sich die Einwohner, der Ortsrat von Röllinghausen und die Stadtverwaltung mit dem Thema. Jetzt geht es mit dem Projekt los. Was geplant ist und welche Wünsche der Kinder erfüllt werden.

Lange haben die Röllinghäuser darauf gewartet: Der Spielplatz ist leergeräumt, die Neugestaltung beginnt demnächst. Foto: Stephanie Marschall

Röllinghausen - Wer glaubt, am Schützenweg in Röllinghausen entstehe ein neuer Bauplatz, der irrt sich. Der ehemalige Spielplatz wurde durch Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes von Geräten, Sandkasten sowie Grün- und Strauchschnitt befreit, damit dort ein neues Areal für die Kinder aufgebaut werden kann. Demnächst soll es mit den vorbereitenden Arbeiten weitergehen.

Tatsächlich ist es inzwischen zehn Jahre her, dass die Neugestaltung des Spielplatzes im Ortsrat zum ersten Mal thematisiert wurde. „Ja, wir beschäftigen uns schon lange mit diesem wichtigen Thema“, sagt Ortsbürgermeister Christian Voit (CDU). Auch während der Sitzung des Ortsrates am Mittwochabend stand der Spielplatz erneut auf der Tagesordnung. Mit guten Nachrichten – denn nach dem ersten Schritt sollen nun weitere in Richtung Realisierung folgen.

Kinder haben entschieden

Wie der Platz am Ende aussehen soll, das haben bekanntlich die Kinder aus Röllinghausen in einem Workshop entschieden. Die Mehrheit stimmte unter anderem für ein Haus mit Rutsche, ein Bewegungsgerät und einen Sandkasten. Ganz wichtig ist allen Röllinghäusern die künftige Barrierefreiheit des etwa 670 Quadratmeter großen Geländes.

„Unsere Dorfgemeinschaft steht voll hinter diesem Projekt“, weiß Voit. Darum sei er auch zuversichtlich, dass bei der bevorstehenden Spendensammelaktion an den Haustüren der ein oder andere Euro zusammenkommen werde. „Jeder Euro zählt“, betont der Ortsbürgermeister.

Stadt stellt 60.000 Euro bereit

Sehr wohl sei die Finanzierung mit 60.000 Euro von Seiten der Stadt Alfeld gesichert. „Aber unsere Spenden könnten den Haushalt entlasten oder dafür sorgen, dass der ein oder andere zusätzliche Wunsch realisiert werden kann“, wirbt Voit für das Vorhaben.

Und wie geht es nun mit den Arbeiten weiter? „Ich denke, nach den Osterferien werden die vorbereitenden Maßnahmen fortgesetzt“, sagt Constantin Zimmermann, Chef des Alfelder Baubetriebshofes. Die Spielgeräte seien bestellt, wie sich die Lieferzeiten am Ende tatsächlich entwickeln, bleibe abzuwarten. Mal gehe es schneller, mal müsse auf ein Gerät ein Dreivierteljahr gewartet werden.

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