Hildesheim - Die Hildesheimer Polizei berichtet über zwei nächtliche Straftaten in der Nacht zu Sonntag: einen Verstoß gegen das Waffengesetz bei einer Knallerei auf einem Parkplatz und einen Raub unter Jugendlichen in der Fußgängerzone.
Zwischen 23 Uhr und Mitternacht war die Polizei mit mehreren Streifenwagen auf dem Parkdeck eines ehemaligen Baumarktes am Römerring im Einsatz. Ein Zeuge hatte gemeldet, dass sich eine größere Zahl von Personen mit Fahrzeugen im unteren Teil des Parkdecks aufhielt und Knallkörper krachen ließ. Die Polizei fand dann bei einem der Beteiligten eine Schreckschusswaffe mit der entsprechenden Munition. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt, ein entsprechendes Strafverfahren wird eingeleitet. Auf dem Gelände hatte es kürzlich Treffen sogenannter Auto-Poser gegeben. Dieser Szene seien die diesmal Beteiligten aber anscheinend nicht zuzurechnen, meldet die Polizei.
Faustschläge in der Fußgängerzone
Gegen 1.20 Uhr ging ein Heranwachsender auf eine Gruppe von vier anderen Jugendlichen zu, packte einen von ihnen, schlug ihn mehrmals mit der Faust und forderte ihn auf, seine Taschen zu leeren. Das tat das Opfer nicht. So wandte der Täter sich einem anderen der Jugendlichen zu. Der sollte einen Teil seiner Oberbekleidung ausziehen, was er auch machte. Mit dem Kleidungsstück flüchtete der Täter in Richtung Hauptbahnhof. Er wird von den Jugendlichen so beschrieben: Er ist 14 bis 18 Jahre alt und etwa 1,60 Meter groß. Bei dem Aufeinandertreffen mit der Gruppe trug er einen Pullover mit einem auffälligen roten Wellenmuster. Die Polizei ermittelt in diesem Fall wegen des Straftatbestandes eines Raubes.
