Ampel ersetzt Zebrastreifen

Nächste Baustelle steht an: Mit diesen Einschränkungen an der Kreuzung Kaiserstraße in Hildesheim ist zu rechnen

Hildesheim - Nach den Arbeiten am Hindenburgplatz, geht es jetzt an der Kreuzung Schützenallee/Kardinal-Bertram-Straße/Marie-Wagenknecht-Straße/Kaiserstraße weiter. Welche Arbeiten genau anstehen und womit Autofahrer rechnen müssen.

Eine neue Ampel für Rechtsabbieger soll an der Kreuzung Schützenallee/Kardinal-Bertram-Straße den Zebrastreifen ersetzen.  Foto: Joscha Röhrkasse

Hildesheim - Nachdem in der vergangenen Woche am Hindenburgplatz neue Fahrbahnmarkierungen auf die Straße gekommen sind, soll als nächstes die Verkehrsführung an der Kreuzung Schützenallee/Kardinal-Bertram-Straße/Marie-Wagenknecht-Straße/Kaiserstraße geändert werden.

Wer bislang von der Schützenallee nach rechts auf die Kardinal-Bertram-Straße abbiegen wollte, musste bei Bedarf anhalten, um Fußgängerinnen und Fußgänger über den Zebrastreifen zu lassen. Künftig soll an dieser Stelle eine Ampel den Verkehr regeln und den Weg durch die Kardinal-Bertram-Straße für Autofahrer unattraktiver machen.

Wie berichtet, sollen an insgesamt vier Knotenpunkten in Hildesheim längere Rotphasen der Ampeln den Durchgangsverkehr aus der Innenstadt heraushalten, veränderte Fahrspuren sollen außerdem Busse und Fahrräder auf dem Weg ins Zentrum begünstigen.

Die Arbeiten an der Kreuzung Kaiserstraße beginnen laut der Stadt am Mittwoch, 15. November, und sollen Anfang kommender Woche abgeschlossen sein. Die neue Ampel soll aber erst in Betrieb gehen, wenn die Gesamtanlage an der Kreuzung eingeschaltet wird, wie Rathaussprecher Helge Miethe berichtet. „Hier finden am Gehweg noch Pflasterarbeiten statt“, erklärt er. Geh- und Radweg müssten in der Oberfläche geändert und an die neue Querung über den Rechtsabbieger angepasst werden. Die Pflasterarbeiten, für die drei Tage angesetzt sind, sollen am 20. November beginnen. Die neue Ampel am ehemaligen Zebrastreifen könnte laut Miethe aber schon vorher im neuen Programm laufen. Frühestens jedoch, wenn auch die entsprechende Gelbmarkierung vorhanden sei. Wann diese aufgebracht werden könnten, hänge vom Wetter ab, so Miethe.

Worauf müssen sich Autofahrer einstellen?

Der Verkehr kann voraussichtlich während des überwiegenden Teils der anstehenden Arbeiten ungehindert über die Kreuzung fließen, heißt es auf HAZ-Nachfrage aus dem Rathaus. „Außer bei den Markierungsarbeiten“, sagt Miethe. Da gebe es zeitweise Einschränkungen in den Fahrspuren, ähnlich also, wie es auch schon am Hindenburgplatz der Fall war.

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