Hildesheim - Wechsel an der Spitze der Hildesheimer Volkshochschule (VHS): Melanie Rudolph soll ab dem 1. Juli den Interimsgeschäftsführer Sebastian Kurtz ablösen. Er hatte nach der überraschenden Kündigung von Christin Eschmann im Frühjahr 2024 vorübergehend die Leitung des Hauses übernommen. Nun rückt mit der 37-jährigen Rudolph erneut eine Frau an die Spitze der großen Bildungseinrichtung. Mit der früheren VHS-Chefin Margitta Rudolph ist sie nicht verwandt.
Zuletzt war Melanie Rudolph Mitglied der Unternehmensleitung der TÜV NORD Akademie. Davor arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hildesheim im Bereich Politik und Internet und war zudem bei einem IT-Dienstleister in Hannover beschäftigt. Rudolph hat Informationswissenschaft an der Universität Hildesheim studiert. Sie wuchs im Sauerland auf, ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie im Landkreis Hildesheim. „Ich freue mich darauf, die Bildungsregion Hildesheim gemeinsam mit dem Team der Volkshochschule mitzugestalten und zu stärken“, sagt die designierte Geschäftsführerin.
Landrat Lynack: „Bildung muss für alle zugänglich sein“
Auch ihr künftiger Arbeitgeber ist zufrieden mit der getroffenen Entscheidung. „Melanie Rudolph verbindet ihre Erfahrungen bei einem großen Weiterbildungsanbieter in idealer Weise mit ihrer Expertise in Projekt- und Prozessmanagement“, freut sich Landrat Bernd Lynack. „Mehr denn je müssen wir darauf hinarbeiten, die Volkshochschule wirtschaftlich zu stabilisieren ohne unseren Auftrag aus den Augen zu verlieren: Bildung muss für alle Menschen zugänglich sein.“
Aufsichtsratsvorsitzender Tobias Eckardt ergänzt: „Unter ihrer Leitung wird die VHS beständig weiterentwickelt und gestärkt werden, um den wichtigen Bildungsauftrag in Landkreis und Stadt Hildesheim auch in Zukunft erfüllen zu können.“
