Hildesheim/Berlin - An der Seite von Til Schweiger ist demnächst die aus Hildesheim stammende Schauspielerin Franziska Machens zu sehen. Der neue Schweiger-Film – er spielt die andere Hauptrolle und führte auch Regie – startet offiziell am Donnerstag, 15. September, in den Kinos. In Hildesheim ist der Streifen bereits am Samstag, 10. September, 20 Uhr, in der Reihe Thega-Preview zu sehen, bestätigt Till Ruppelt vom Hildesheimer Thega-Filmpalast. Im Rahmen des Kinofests am Wochenende kostet der Eintritt dann auch nur fünf Euro.
Franziska Machens, Jahrgang 1984, ist derzeit fest am Deutschen Theater in Berlin engagiert. Nach ihrem Abitur in Hildesheim hat sie an der Otto-Falckenberg-Schule in München Schauspiel studiert. Die Wahl-Berlinerin ist neben Theaterrollen bereits in Filmen wie „Golden Twenties“ oder „Paradies“ sowie in TV-Produktion wie Tatort oder Soko zu sehen gewesen. Nun spielt sie an der Seite von bekannten Schauspielerinnen und Schauspielern.
Drama von Sarah Kuttner
Der Film basiert auf einem Drama der Autorin Sarah Kuttner. Kurt (Til Schweiger) und Lena (Franziska Machens) ziehen gemeinsam in ein altes, renovierungsbedürftiges Haus außerhalb der Stadt. Das Paar möchte näher bei Kurts sechsjährigem Sohn Kurt (Levi Wolter) sein, der bei Exfrau Jana (Jasmin Gerat) wohnt.
Patchwork-Familienglück vor dem Aus?
Doch bevor das geplante Patchwork-Familienglück so richtig beginnen kann, kommt der kleine Kurt bei einem tragischen Unfall auf dem Spielplatz ums Leben – und lässt drei Erwachsene zurück, die nicht wissen, wie sie mit diesem tragischen Verlust weiterleben sollen. Während der Vater sich völlig zurückzieht und wenn überhaupt fast nur noch mit Kurtis Mutter spricht, versucht Lena, gefangen zwischen ihrer eigenen Trauer und dem Wunsch, ihren Partner irgendwie zu trösten, ihre Rolle in dieser nicht mehr existenten Familie zu finden.
Mithilfe ihrer Erinnerungen an die schönsten, komischsten und bedeutendsten Momente mit ihrem Kind versuchen die drei Erwachsenen auf ihre eigene Art und Weise mit dieser Situation umzugehen. In weiteren Rollen sind Heiner Lauterbach, Marie Burchard, Herbert Knaup und Peter Simonischek zu sehen. Die Literaturverfilmung ist für ein Alter von zwölf Jahren an freigegeben.
Til Schweiger hat sich nicht nur als Schauspieler, sondern inzwischen auch als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent einen Namen gemacht. In dieser Konstellation hat der 58-Jährige Filme wie „Keinohrhasen“, „Kokowääh“ oder „Honig im Kopf“ gedreht, die ein Millionen-Publikum erreicht haben und ihn zum kommerziell erfolgreichsten deutschen Filmschaffenden katapultiert haben. Bekannt wurde Schweiger in der 1990er Jahren durch Kinofilme wie „Manta, Manta“, „Der bewegte Mann“ oder auch „Knockin’ on Heaven’s Door“. Außerdem wirkte er auch in internationalen Filmproduktionen wie „Inglourious Basterds“ mit.




