Hildesheim/Drispenstedt - Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn nahe Hildesheim sind am Sonnabendnachmittag zwei Menschen leicht verletzt worden, darunter ein Kind. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 10.000 Euro.
Der Unfall ereignete sich etwa 500 Meter vor der Anschlussstelle Drispenstedt in Fahrtrichtung Hannover. Der Verkehr fließt an dieser Stelle wegen Bauarbeiten derzeit nur zweispurig, kurz danach stehen aber wieder die üblichen drei Spuren zur Verfügung, weshalb Autofahrer besonders aufmerksam sein müssen. Eine 29-Jährige aus Frankfurt am Main war das nicht: Als ein 53-Jähriger aus Schleswig-Holstein vor ihr gegen 14.30 Uhr verkehrsbedingt bremste, konnte sie ihren Wagen nicht mehr rechtzeitig zum Halten bringen und fuhr auf. Dabei wurde eine Neunjährige, die mit drei weiteren Personen im Auto der Frankfurterin saß, leicht verletzt. Nach Angaben der Polizei wurde das Mädchen für eine genauere Untersuchung in ein Hildesheimer Krankenhaus gebracht.
Auch die Beifahrerin im vorderen Wagen wird bei dem Unfall bei Drispenstedt leicht verletzt
Auch in dem Wagen davor wurde jemand leicht verletzt: Die 56-jährige Ehefrau des Schleswig-Holsteiners, die auf dem Beifahrersitz saß, klagte nach dem Unfall über Nackenschmerzen. Alle anderen Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Das Auto der Frankfurterin wurde allerdings durch den Aufprall derart stark in Mitleidenschaft gezogen, dass
Die Polizei sperrte die Autobahn kurze Zeit voll, gab aber einen der zwei Fahrstreifen bald wieder frei. Ab 16 Uhr standen dann wieder beide Fahrspuren zur Verfügung.
