Entwurf für neue Verordnung

Niedersachsen: Tägliche Corona-Tests in Schulen bis Ende Januar?

Hannover - Eigentlich sollte die tägliche Testpflicht für ungeimpfte Schüler und Schülerinnen gelockert werden. Aus dem Entwurf einer neuen Verordnung sind nun aber neue Details bekannt.

Ungeimpfte Kinder müssen in der Schule aktuell täglich ein negatives Testergebnis vorweisen. Foto: Christoph Soeder/dpa

Hannover - Nicht gegen das Coronavirus geimpfte Schüler müssen sich einem Verordnungsentwurf der Landesregierung zufolge auf eine längere tägliche Testpflicht in Niedersachsen einstellen. Diese Pflicht soll zunächst bis zum 31. Januar gelten, wie aus dem Entwurf hervorgeht, der der Deutschen Presse-Agentur am Montag in Hannover vorlag.

Seit Montag müssen Kinder und Jugendliche in dem Bundesland wieder zur Schule gehen – und sich täglich testen. Dies gilt laut Kultusministerium nicht, wenn Schüler bereits gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Infektion genesen sind.



Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte am Freitagabend angekündigt, dass die tägliche Testpflicht „bis auf Weiteres“ greifen soll. Eine genauere Zeitangabe war bislang nicht bekannt.



Nach vorherigen Plänen sollte die Testpflicht in der zweiten Schulwoche nach den Ferien auf dreimal wöchentlich gesenkt werden. Die Landesverordnung, in der viele Corona-Regeln enthalten sind, ist nur noch wenige Tage gültig. Daher wird sie derzeit überarbeitet.