Alfeld - Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Hildesheim im März 2026 gesunken. Das geht aus den Zahlen des aktuellen Arbeitsmarktberichts hervor 16.366 Menschen waren in den Landkreisen Hildesheim und Peine, die zum Bezirk der Arbeitsagentur gehören, arbeitslos gemeldet. Das sind 173 Personen oder ein Prozent weniger als im Vormonat, jedoch 696 Personen bzw. 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 7,2 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Im März 2025 lag sie bei 6,9 Prozent.
Im Geschäftsstellenbezirk Alfeld hat sich die Arbeitslosigkeit aber nur geringfügig verringert. Arbeitslos gemeldet waren 2231 Personen, das sind drei Menschen weniger als im Februar. Verglichen mit März 2025 sind 132 Menschen weniger ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 6,7 Prozent, ein Rückgang von 0,4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.
Dass die Anzahl arbeitsloser Menschen im März verglichen mit dem Februar deutlich zurückgegangen sei, sei typisch für diese Jahreszeit, erklärt Daniel Raabe, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit: „Gerade in witterungsabhängigen Branchen nimmt die Beschäftigung wieder Fahrt auf.“ Auch gebe es wieder mehr offene Stellen. Dies deute darauf hin, dass Unternehmen wieder vermehrt auf der Suche nach Mitarbeitenden sind und sich somit neue Chancen für Menschen ohne Arbeit eröffneten, so Raabe.
Arbeitgeber meldeten im Geschäftsstellenbezirk Alfeld im März 89 neue Arbeitsstellen, 15 mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn gibt es damit 272 neue Arbeitsstellen, verglichen mit den ersten Monaten in 2025 ist das ein Zuwachs von 89.
Trotz dieser Entwicklung weist die Arbeitsagentur in ihrem Arbeitsmarktreport darauf hin, dass die Arbeitslosigkeit weiterhin über dem Niveau des Vorjahres liegt. Das zeige, dass viele Unternehmen angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten noch zurückhaltend bei Neueinstellungen sind. „Auch wenn die aktuellen Zahlen Anlass zur Zuversicht geben, sehen wir weiterhin strukturelle Herausforderungen. Die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr zeigt, dass wir noch nicht von einer nachhaltigen Trendwende sprechen können“, betont Raabe. Die kommenden Monate würden zeigen, ob sich die bisherige Entwicklung verstetigen kann.
