Bahnverkehr

„Pendler geraten unter die Räder“: S4 soll 2027 komplett ausfallen – vier Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Hildesheim machen Front gegen die Pläne

Kreis Hildesheim - Die Landtagsabgeordneten Andrea Prell, Antonia Hillberg und Markus Brinkmann (alle SPD) sowie Laura Hopmann (CDU) protestieren massiv gegen die Pläne, den Verkehr der S4 zwischen Hildesheim und Hannover im kommenden Jahr einzustellen. Was die vier fordern. (mit Kommentar)

Die S 4 wird in der Region Hildesheim von vielen Pendlern genutzt. Foto: Alexander Raths

Kreis Hildesheim - Die Landtagsabgeordneten Andrea Prell, Antonia Hillberg und Markus Brinkmann…

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Kommentare (3)

  • IS
    Irene Stüdemann
    16. Okt. 2026 - 17:46 Uhr
    Auch zwischen Hannover und Braunschweig wird es im Nahverkehr nur einen Stundentakt geben. Aber da fahren Doppelstockzüge der Westfalenbahn im Stundentakt mit über 600 Sitzplätze.

    2 Doppelstock-Garnituren der Westfalenbahn müssten in der nächsten Jahr frei werden, weil Hannover-Braunschweig eigentlich alle 30 Minuten fahren.

    Könnten diese Züge für einen RE10-Pendel im Stundentakt Hannover-Hildesheim genutzt werden? In Hildesheim würde jedoch ein Unstieg in die kleinen Triebwagen nach Bad Harzburg erforderlich.
  • MR
    Michael Rothschuh
    16. Okt. 2026 - 18:03 Uhr
    Vorschlag: Die S3 Hildesheim-Lehrte-Hannover wird in Lehrte geflügelt und ein Teil der Bahn fährt als S7 nach Celle. In der Gegenrichtung entsprechend. Dann kommen die, die weiter nach Norden als nur bis Hannover wollen, auf direktem Weg nach Celle und können dort in den ME2/3 umsteigen. Die Strecke Hildesheim-Lehrte-Celle ist erheblich kürzer als Hildesheim-Hannover-Celle.
    Prinzipiell sollten möglichst viele Menschen den völlig überlasteten Knotenpunkten wie Hannover ausweichen können. Dann wird das Bahnfahren für alle erträglicher.
  • FW
    Frank Walter
    16. Okt. 2026 - 19:27 Uhr
    Hallo und guten Abend, ich frage mich was ist das für eine Strategie unserer Volksvertreter? Ich komme aus einer Eisenbahner Dynastie und meine Vorfahren würden sich im Grabe umdrehen, was heutzutage für eine Verkehrspolitik gemacht wird. Es gab zu Reichbahnzeiten nie Vollsperrungen und die Pünktlichkeit war auch meist gegeben. Sanierungen liefen immer unter dem Rollenden Rad. Wahrscheinlich werden die Entscheidungen nur noch von „Volksvertretern“ getroffen die auf die Bahn nicht angewiesen sind. Es ist unglaublich, wie die Grundrechte im ÖPNV ignoriert werden!!
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