Volleyball

Final-Traum platzt erneut: Giesen Grizzlys verlieren in Düren

Düren/Giesen - Die Giesener Erstliga-Volleyballer hatten einmal mehr die Chance auf das DVV-Pokalfinale – doch in Düren gab es nichts zu holen.

Giesens Kapitän Hauke Wagner und Teamkollege Miguel Sinfronio ist die Enttäuschung förmlich anzusehen. Foto: Maximilian Willke

Düren/Giesen - Die Helios Grizzlys Giesen haben das DVV-Pokalfinale verpasst. Zum dritten Mal in Folge war im Halbfinale Endstation. Diesmal bei den SWD Powervolleys Düren. Mit 1:3 (25:20, 18:25, 21:25, 20:25) unterlagen die Giesener in Nordrhein-Westfalen.

Dabei hatte alles so gut angefangen. In Satz eins lagen die Giesener angeführt von einem starken Hauke Wagner zumeist in Front. Sie schlugen gut auf, wehrten ordentlich ab und blockten auch den ein oder anderen Ball. Das reichte zum 25:20-Satzgewinn, weil die Dürener zunächst nicht zu ihrem Spiel fanden.

Plötzlich reißt der Faden

Auch in Durchgang zwei lief zunächst alles in Richtung Grizzlys. Mit 8:4 führten die Giesener, hätten fast durch Wagner das 9:4 erzielt, doch wegen eines Übertritts erhielt der Punkt keine Anerkennung. Es sollte scheinbar die Initialzündung der Powervolleys werden, die den Spielstand auf 10:8 und 13:8 drehten. Von diesem Rückschlag erholten sich die Giesener die gesamte Partie nicht mehr. Satz zwei endete deutlich 25:18 für Düren.

In den Durchgängen drei und vier waren die Verläufe enger, entscheidend gefährlich werden konnten die Giesener den Gastgebern kaum. Trainer Itamar Stein probierte es mit Auszeiten und Wechseln, doch vergebens. Die starken Dürener Matthew Neaves und Robin Baghdady fanden immer wieder Lösungen. 25:21 und 25:20 hieß es nach den Sätzen drei und vier und den Giesenern blieb nichts anderes übrig, als fair zu gratulieren.

Kucera ist enttäuscht

Geschäftsführer Sascha Kucera sagte nach dem Spiel: „Natürlich bin ich enttäuscht, aber Düren hat verdient gewonnen.“ Zuspieler Jan Röling fand dagegen kaum Worte. „Jetzt kurz nach dem Spiel habe ich kaum Worte“, sagte er. „Es fühlt sich natürlich scheiße an.“

Eine große Analyse des Halbfinals lesen Sie morgen auf www.hildesheimer-allgemeine.de.

Der HAZ-Liveticker vom Pokal-Halbfinale zum Nachlesen.

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