Durchsuchung in Heere: Keine akute Bedrohung

Heere - Am Samstag war die Polizei vom Vormittag bis in den späten Nachmittag in Heere im Einsatz. Sie suchte in einem Wohnhaus nach Beweismitteln. Eine aktute Bedrohungssituation hat laut Staatsanwaltschaft Braunschweig nicht vorgelegen.

Die Polizei gibt nach einer Durchsuchung eines Wohnhauses in Heere noch nicht viele Informationen bekannt. Foto: HAZ Symbolbild

Heere - Am Samstag war die Polizei vom Vormittag bis in den späten Nachmittag in Heere im Einsatz. Sie suchte in einem Wohnhaus nach Beweismitteln.

Schon gegen 10.30 Uhr standen Polizeiwagen in dem Ort in der Samtgemeinde Baddeckenstedt. Polizeibeamte aus Salzgitter, Peine, Wolfenbüttel und einigen auswärtigen Dienststellen waren vor Ort – aufgrund eines vom Amtsgericht Braunschweig erlassenen Durchsuchungsbeschlusses.

„Schwebendes Verfahren“

„Die Durchsuchung galt dem Auffinden von Beweismitteln und Spurenträgern sowie dem Auffinden weiterer für das Verfahren relevanter Details“, heißt es in einer Pressemitteilung, die die Polizei aus Salzgitter am frühen Abend herausgegeben hat.

Auch die Staatsanwaltschaft Braunschweig hüllt sich noch in Schweigen und verweist darauf, dass es um ein „schwebendes Verfahren“ handele. Bei einer Weitergabe von Informationen könne zudem nicht ausgeschlossen werden, dass der Ausgang der Ermittlungen vereitelt oder verzögert werde. Erste Staatsanwältin Julia Meyer gibt aber Entwarnung: Eine akute Bedrohungslage habe nicht vorgelegen und die Nachbarn seien zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen. Wenn sie auch die Hintergründe für die Durchsuchung noch nicht nennen will, so schließt sie zumindest zwei Sachlagen aus: „Es geht nicht um einen extremistischen Hintergrund und es hat auch kein Tötungsdelikt vorgelegen.“

Wie die Salzgitter Zeitung berichtet, dauerten die Durchsuchungen so lange, weil nicht nur ein Haupthaus, sondern auch das gesamte Grundstück und Nebengebäude durchsucht wurden.

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