Kreis Hildesheim - Die Polizeiinspektion Hildesheim mit ihren dazugehörigen Dienststellen hat sich in der vergangenen Woche an einer Verkehrssicherheitswoche der Polizeidirektion Göttingen beteiligt. Im Rahmen von Geschwindigkeitsmessungen haben Kräfte der Inspektion insgesamt rund 890 Fahrzeuge kontrolliert. In 32 Fällen stellten sie dabei Geschwindigkeitsverstöße fest und ahndeten sie. Allein die Beamtinnen und Beamten der Polizei Elze registrierten am Wochenende zwölf Fahrzeuge auf den Bundesstraßen 1 und 3, deren Fahrer die zulässige Geschwindigkeit überschritten. Der schnellste Pkw wurde mit vorwerfbaren 97 km/h in einer 70er-Zone erfasst.
Darüber hinaus wurden etwa 570 weitere Fahrzeuge in Stadt und Landkreis kontrolliert. Dabei stellten die Einsatzkräfte knapp 100 Verstöße fest, wobei 40 Verkehrsteilnehmende ertappt wurden, die während der Fahrt ein Mobiltelefon nutzen.
Infostand der Polizei in einem Supermarkt
Der Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Hildesheim richtete zusammen mit dem örtlichen Kontaktbereichsbeamten in einem Bad Salzdetfurther Supermarkt einen Informationsstand zum Thema Ablenkung ein. Hierbei wurden zahlreiche Gespräche mit Menschen geführt, die zudem ihr verkehrsrechtliches Wissen anhand eines Fragenkataloges überprüfen konnten.
Die Polizeiinspektion Hildesheim kündigt bereits weitere Kontrollen an, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Überhöhte Geschwindigkeit zähle nach wie vor zu den Hauptunfallursachen, heißt es in einer Mitteilung. Ferner stehe die Ablenkung im Straßenverkehr durch Nutzung mobiler Endgeräte im Fokus der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit. Abgelenkte Fahrerinnen und Fahrer würden gefährliche Situationen oft zu spät erkennen. das können schwere Verkehrsunfälle nach sich ziehen. Untersuchungen hätten gezeigt, dass Handy und Co. während der Fahrt das Unfallrisiko um mindestens das Vierfache erhöhen.
