Verkehr

Polizei kontrolliert E-Scooter in Elze und leitet mehrere Strafverfahren ein

Elze - Die Polizei hat in Elze E-Scooter kontrolliert – und dann mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Die Polizei ist nach Elze ausgerückt. (Symbolbild) Foto: Chris Gossmann (Archiv)

Elze - Die Polizei Elze hat mehrere E-Scooter-Fahrer kontrolliert und musste schließlich auch mehrere Strafverfahren einleiten.

Am Samstag gegen 12.50 Uhr meldeten sich Zeugen, dass jemand auf einem E-Scooter auf der Bundesstraße 1, Hildesheimer Landstraße in Elze, auffallend schnell unterwegs war. Weil die Polizei den Verdacht hatte, dass der E-Scooter verändert wurde, um schneller damit fahren zu können als erlaubt, leitete sie eine sogenannte Nahbereichsfahndung ein. Mit Erfolg. Die Einsatzkräfte trafen dann auch im Bereich der Schillerstraße mehrere Jugendliche mit ihren E-Scootern und kontrollierten sie. Als ein Jugendlicher den Funkstreifenwagen sah, fuhr er in unbekannte Richtung weg.

E-Scooter technisch verändert

Während der Kontrolle bestätigte sich der Verdacht der Polizisten: Einer der kontrollierten E-Scooter wurde technisch verändert. Außerdem konnten die Beamten den zunächst geflüchteten Jugendlichen ausfindig machen. Die Polizei leitete zwei Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie zwei Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.

Die Beamten weisen wegen des aktuellen Falls darauf hin, dass E-Scooter „nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen im öffentlichen Verkehrsraum betrieben werden dürfen“, betont die Polizei. Wird ein E-Scooter technisch so verändert, dass er eine höhere Geschwindigkeit als die zulässige bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit erreicht, kann dafür eine Fahrerlaubnis erforderlich werden. Außerdem kann durch eine technische Veränderung die bestehende Versicherungspflicht beziehungsweise der Versicherungsschutz betroffen sein, erklären die Beamten. Die Polizei kündigt weitere Kontrollen von E-Scootern an.

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