Ermittlungen

Polizei nimmt zwei Männer fest – sie sollen einen 19-Jährigen in Hildesheim zusammengeschlagen haben

Hildesheim - Am Dienstagabend soll es erst zu einem Streit und dann zu einer Schlägerei am Butterborn gekommen sein. Ein 19-Jähriger musste daraufhin mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Nun sitzen die mutmaßlichen Täter in Haft.

Zwei Männer sitzen in Haft, nachdem sie in Hildesheim einen 19-Jährigen zusammengeschlagen haben sollen. Der Betroffene wird stationär in einem Krankenhaus behandelt. (Symbolbild) Foto: Chris Gossmann/HAZ-Archiv

Hildesheim - Die Polizei hat in der Nacht zu Mittwoch zwei Männer festgenommen, die kurz zuvor einen 19-Jährigen zusammengeschlagen haben sollen. Jetzt sitzen die mutmaßlichen Täter in Untersuchungshaft.

Die Tat ereignete sich am späten Dienstagabend in der Straße Butterborn nahe des Marienfriedhofes. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll es dort zwischen den Beschuldigten und dem Opfer gegen 22.25 Uhr auf offener Straße zu einem lautstarken Streit gekommen sein.

Opfer muss stationär behandelt werden

Die Tatverdächtigen sollen im Verlauf des Streits mit Fäusten auf den 19-Jährigen eingeschlagen und ihn getreten haben, ehe sie in unterschiedliche Richtungen flüchteten. Das Opfer wurde später vom Rettungsdienst mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen.

Weshalb der Streit ausbrach, ist derzeit noch unklar. Und: Auch die Beziehung zwischen den mutmaßlichen Tätern und dem mutmaßlichen Opfer ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen, teilt der Pressesprecher der Hildesheimer Staatsanwaltschaft Constantin Rawohl mit. Nicht einmal, ob die drei sich schon vor der Auseinandersetzung kannten, lasse sich sagen. Aber: Mehrere Zeugen waren während der Tat anwesend, heißt es weiter in einer gemeinsamen Meldung der Staatsanwaltschaft und Polizei.

Beide Männer ohne festen Wohnsitz in Deutschland

Noch in der Nacht konnte die Polizei die zwei Tatverdächtigen identifizieren und vorläufig festnehmen. Einer der Männer ist 19, der andere 23 Jahre alt, beide haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Sie konnten mithilfe von Zeugenangaben gefunden werden.

Die Staatsanwaltschaft Hildesheim stellte daraufhin im Zuge der Ermittlungen Anträge auf Untersuchungshaft, da Fluchtgefahr bei den Männern bestehe. Das Amtsgericht folgte dem. Nachdem die beiden Verdächtigen einem Ermittlungsrichter am Donnerstagvorgeführt wurden, wurde der 19-Jährige in eine Jugendanstalt und der 23-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Ermittlungen zu den Geschehnissen dauern noch an.

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