Drogenhandel

Polizei schnappt mutmaßlichen Drogendealer am Hildesheimer Bahnhof

Hildesheim - Ein 28-Jähriger aus Hildesheim wird verdächtigt, mit Drogen zu handeln. Beamte des Einsatz- und Streifendienstes kontrollierten den Mann am Sonntagvormittag am Bahnhof und wurden fündig – ebenso wie anschließend bei der Durchsuchung der Wohnung des Mannes.

Die Polizei hat bei einem Mann aus Hildesheim unter anderem Kokain gefunden (Symbolbild). Foto: Marcus Brandt/dpa (Archiv)

Hildesheim - Die Polizei ermittelt gegen einen 28-Jährigen aus Hildesheim: Er wird verdächtigt, mit Drogen zu handeln. Die Polizei kontrollierte den Mann am Sonntagvormittag am Bahnhofsplatz, berichtet Sprecher Jan Makowski am Montag. Während der Kontrolle fanden die Einsatzkräfte bei dem 28-Jährigen Drogen und Tabletten – ebenso wie bei einer anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung.

Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet

Die Substanzen hatte der Mann in sogenannten Klemmleistenbeuteln verpackt in seiner Hose versteckt. Er hatte Marihuana, mutmaßlich Amphetamin und Kokain sowie eine mittlere zweistellige Anzahl von Tabletten bei sich. In seiner Wohnung stießen die Beamten unter anderem auf weitere Tabletten, eine Feinwaage und Verpackungsmaterial sowie ein weißes Pulver. Worum es sich dabei handelt, ist bislang nicht bekannt. Die Substanzen und Gegenstände wurden von der Polizei beschlagnahmt. Auf den Mann kommen nun Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Konsumcannabisgesetz und das Arzneimittelgesetz zu.

Wie berichtet, hatte die Polizei im vergangenen Jahr das Areal rings um den Bahnhof inklusive Marienfriedhof und Ohlendorfer Brücke zu einem „gefährlichen Ort“ erklärt. Die Einstufung als Brennpunkt eröffnet der Polizei seitdem durch das Niedersächsische Polizei- und Ordnungsbehördengesetz neue Möglichkeiten: Die Beamtinnen und Beamten können Menschen auch ohne Anlass kontrollieren und ihre Personalien feststellen.

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