Nordstemmen/Sarstedt - Die Polizei hat am Dienstagmorgen erneut einen Uferbereich an der Innerste in Ahrbergen abgesucht, um Hinweise auf den Verbleib eines seit Donnerstagabend vermissten Nordstemmers zu finden. Doch der Einsatz zahlreicher Beamtinnen und Beamten der Bereitschaftspolizei verlief ergebnislos, das hat der Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes des Kommissariats Sarstedt, Thomas Grothe, der HAZ bestätigt.
Angehörige starten Suchaufruf in den sozialen Medien
Ganz in der Nähe der Innerste in der Kirchstraße war am Freitagmorgen der weiße VW-Bus des vermissten 75-Jährigen entdeckt worden. Die bisherige Fahndung samt Einsatz eines Spürhundes brachte aber keine weitere heiße Spur. Inzwischen rechnet die Polizei damit, den Vermissten womöglich nicht mehr lebend zu finden. Der Einsatz von Tauchern, wie noch am Montag erwogen, ist derzeit nicht mehr vorgesehen, wie Grothe erklärt. Der hohe Pegelstand, die Fließgeschwindigkeit der Innerste und die geringe Sicht unter Wasser mache eine Suche so gut wie unmöglich.
Angehörige und Freunde des Vermissten bitten unterdessen in Aufrufen in sozialen Medien um Mithilfe bei der Suche nach dem 75-Jährigen. Nach Thomas Grothes Angaben haben die Ermittler durchaus Hinweise aus der Bevölkerung erhalten, keiner davon habe aber zu einer konkreten Spur geführt. Sollten neue Hinweise eingehen, werde man die selbstverständlich prüfen – aber aktuell gebe es keine Anhaltspunkte mehr, aufgrund derer die Polizei neue Suchaktionen starten könnte, teilt der Ermittlungschef mit.
