Franziskaner-Kloster betroffen

Corona-Fall im Kloster Ottbergen: Pater stehen unter Quarantäne

Ottbergen - Ein Pater aus dem Kloster in Ottbergen ist mit dem Coronavirus infiziert. Auch die anderen Pater wurden getestet.

Ihre Herrchen sind in Quarantäne: Schäferhündin Kessy im Ottberger Klostergarten. Foto: Andrea Hempen

Ottbergen - Wie der Pressesprecher des Bistums Hildesheim, Volker Bauerfeld, bestätigt, ist ein Pater aus dem Kloster in Ottbergen mit dem Coronavirus infiziert. „Das Gesundheitsamt ist informiert“, so Bauerfeld. Auch die drei Mitbrüder im Franziskaner-Kloster stehen unter Quarantäne.


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Positiv getestet

Er habe sich nicht wohl gefühlt und sei zum Arzt gegangen, erklärt der betroffene Pater Jarek Kaczmarek aus Ottbergen. Der Mediziner habe dann einen Corona-Test veranlasst und der sei positiv ausgefallen. „Aber es geht mir den Umständen entsprechend gut“, sagt der Franziskaner. Die anderen drei Mönche, die ebenfalls im Kloster wohnen, seien negativ getestet worden, erklärt er.

Genug Vorräte

Noch eine Woche müssen die Glaubensbrüder nun in Quarantäne bleiben. Versorgungsprobleme plagen die Männer nicht. „Wir haben einen großen Garten und Vorräte, damit kommen wir gut aus“, erklärt Pater Jarek.



Und wenn Not am Mann wäre, dann könne er sich auf die Ottberger verlassen, die sicher helfen würden. Klosterhund Kessy ist wohl die Gewinnerin der Kloster-Quarantäne. Schließlich ist jetzt immer jemand da, der sie streicheln oder mit ihr im großen Klostergarten spielen kann.

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