Fahndungserfolg

Raubüberfälle in Hildesheim: Der zweite Tatverdächtige stellt sich der Polizei

Hildesheim - Der öffentliche Druck ist offensichtlich zu hoch gewesen: Nach noch nicht mal 24 Stunden öffentlicher Fahndung mit Foto und Namen hat sich der 18-jährige Gesuchte selbst bei der Polizei gemeldet.

Der gesuchte Tatverdächtige, ein 18-jähriger Mann, hat sich selbst der Polizei gestellt. Die Fahndung ist damit beendet. Foto: Chris Gossmann

Hildesheim - Die öffentliche Fahndung nach einem zweiten, mutmaßlichen Räuber ist beendet. Das haben die Polizei Hildesheim und die zuständige Staatsanwaltschaft am Samstagmittag bekanntgegeben.

Fahndung dauerte keine 24 Stunden

Demnach hat sich der Tatverdächtige nach noch nicht mal 24 Stunden, in denen er polizeilich mit Foto und Namen öffentlich gesucht wurde, gestellt. „Bei einer Polizeidienststelle“, sagt Kristin Möller, Sprecherin der Polizei Hildesheim. Der 18-Jährige soll mehrere schwere Raubtaten im Hildesheimer Stadtgebiet bei Tankstellen und Kiosken begangen haben, die sich seit Ende 2023 zu einer regelrechten Serie entwickelt hatten.

Schwere Straftaten

Wie berichtet, ist es nach einer Serie von Raubüberfällen der Hildesheimer Polizei gelungen, zunächst einen Verdächtigen festzunehmen. Er ist 20 Jahre alt. Beiden Männern werden mehrere schwere Straftaten im Hildesheimer Stadtgebiet zur Last gelegt. Vermummt und bewaffnet mit einem langen Messer forderten sie jeweils Geld und entkamen unerkannt.

Serie von Überfällen

Seit Ende des vergangenen Jahres sind in Hildesheim mindestens fünf Tankstellen und Kioske überfallen worden. Dazu gehört unter anderem der Überfall auf eine Tankstelle am 5. Mai in der Marienburger Straße gegenüber des dortigen Einkaufszentrums. Diese Straftat ist der jüngste Fall in der mutmaßlichen Serie von Raubüberfällen gewesen.

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