Coronavirus

22 Neuinfektionen im Kreis Hildesheim

Kreis Hildesheim - Von Freitag bis zum Montagmorgen wurden im Kreis Hildesheim 22 Einwohner positiv getestet. Auch die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern steigt wieder.

Im Landkreis Hildesheim gab es übers Wochenende 22 neue positive Tests auf das Coronavirus. Foto: Hans Punz/dpa

Kreis Hildesheim - Das Gesundheitsamt des Landkreises Hildesheim hat zwischen Freitag und Montagmorgen insgesamt 22 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Das ist der höchste an einem Tag gemeldete Wert seit Beginn der Pandemie – lediglich am 18. März hatte die Behörde ebenfalls 22 neu Infizierte gemeldet, allerdings sogar nur für einen Tag. Derzeit liegen fünf Corona-Patienten im Krankenhaus, einer mehr als am Freitag. Einer von ihnen wird auf einer Intensivstation behandelt.

Übers Wochenende sind allerdings auch auch 16 bislang Infizierte genesen. Die Gesamtzahl der aktuell Infizierten stieg damit von 82 auf 88, liegt aber immer noch deutlich unter dem bislang höchsten Wert im Landkreis Hildesheim: Am 27. März galten 118 Einwohner gleichzeitig als infektiös.

899 in Quarantäne

Aktuell hat das Gesundheitsamt für 899 Menschen eine häusliche Quarantäne angeordnet. Das sind neun mehr als am Freitag, aber weniger als beim bisherigen Höchststand am vergangenen Mittwoch (938). Dass in Relation zur Zahl der Infizierten weniger Menschen isoliert sind, dürfte daran liegen, dass nach Infektionen von Schülern vor den Herbstferien in die Quarantäne geschickte Gruppen die Isolation inzwischen wieder verlassen durften.



Allerdings setzt sich die Serie positiver Tests bei Schülern auch in den Ferien fort: Die Zahl der bekannten Infizierten im Alter von zehn bis 14 Jahren stieg übers Wochenende von sieben auf elf. Unter den 15- bis 19-Jährigen stieg die Zahl der Betroffenen von sechs auf neun.

Zahlen im Umkreis sinken sogar

Die weitaus meisten Neuinfektionen gab es in der Kreisstadt Hildesheim. Im Landkreis ging die Gesamtzahl der Infizierten hingegen sogar leicht zurück. In vier von fünf Postleitzahlen-Gebieten der Stadt stiegen die Werte: Im Bereich 31137 (von zehn auf 15), im Bereich 31139 (von zehn auf 13), im Bereich 31134 (von neun auf elf) sowie im Bereich 31135 (von eins auf zwei). Im Bereich 31141 fiel die Zahl hingegen von fünf auf zwei.



Aktuell keine bekannten Infizierten gibt es in Algermissen, Diekholzen, Freden, Leinebergland, Sibbesse und seit neuestem auch wieder in Bad Salzdetfurth. Gesunken sind die Zahlen in Sarstedt (von zehn auf acht), Nordstemmen (von sechs auf vier) sowie in Harsum (von zehn auf neun). Gestiegen sind sie in Giesen (von acht auf neun), in Bockenem (von zwei auf vier) sowie in Alfeld (von eins auf zwei). Unverändert sind die Zahlen in Söhlde (drei) sowie in Schellerten und Elze (je ein Infizierter).

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