Schwere Unfälle

A7 bei Seesen in Richtung Hildesheim bleibt weiter gesperrt: Rettungshubschrauber ist im Einsatz

Hildesheim/Seesen - Vermutlich noch bis in die Nacht muss die Autobahn zwischen Echte und Seesen in Richtung Hildesheim gesperrt bleiben. Bei den schweren Auffahrunfällen von drei Lastwagen ist ein Fahrer schwer verletzt worden.

Der Rettungshubschauber ist im Anflug. Die Polizei hat die Fahrbahn in Richtung Hildesheim zwischen Echte und Seesen derzeit komplett gesperrt. Foto: Autobahnpolizei Hildesheim

Hildesheim/Seesen - Wegen dreier Auffahrunfälle hat die Polizei derzeit die Autobahn zwischen Echte und Seesen voll gesperrt. Beteiligt sind nach ersten Auskünften der Polizei drei Lastwagen. Nach derzeitigem Stand ist ein Fahrer schwer verletzt worden. Er ist mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen worden. Im Einsatz ist zudem eine Polizeidrohne.

Lastwagen mit Neuwagen und Getränkekisten

Grund für die massiven Auffahrunfälle ist offensichtlich ein Auto, das auf dem Standstreifen in Brand geraten war. Der Verkehr konnte einspurig daran vorbeigeleitet werden. Dennoch bildete sich ein Rückstau auf der A7 in Fahrtrichtung Norden. Den hat ein Lastwagenfahrer, der sich gegen 10 Uhr auf der Höhe des Parkplatzes Schwalenberg befand, offensichtlich nicht rechtzeitig erkannt. „An dem großen Unfall sind ein Lkw mit Neuwagen, ein Lkw mit Getränkekisten sowie ein weiterer Lastwagen beteiligt“, sagt Kristin Möller, Sprecherin der Polizei Hildesheim.

Nach derzeitigen Erkenntnissen ist der Lastwagenfahrer mit den vollen Getränkekisten zunächst in einen beladenen Autotransporter gefahren. Er ist dabei schwer verletzt worden. Dabei muss der Druck so groß gewesen sein, dass der Autotransporter weiter in das vor ihm fahrende Fahrzeug geschoben wurde – ebenfalls ein Autotransporter, der allerdings leer unterwegs war.

Aufprallwucht hat Krater in den Asphalt gerissen

Derzeit sind die Einsatzkräfte mit Bergungsmaßnahmen beschäftigt. Die drei ineinandergeschobenen Lastwagen müssen abgerückt werden. Alle drei Fahrzeuge sind nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden. Dazu kommt noch eine aufwendige Ausbesserung der Fahrbahnen. Durch die Wucht der Unfälle sollen laut Polizeisprecherin regelrechte Krater in den Asphalt gerissen worden sein. Reparaturen solcher Art seien wahrscheinlich erst in den späten Abend- oder Nachtstunden möglich. „Entsprechend schwierig ist es, eine Prognose abzugeben, wann die A7 wieder freigegeben werden kann“, sagt Kristin Möller.

Polizei-Prognose: Sperrung wird noch Stunden andauern

Die Polizei hatte zunächst den Rückstau noch einspurig an der Unfallstelle vorbeileiten können. Inzwischen wird der Verkehr bereits an der Anschlussstelle Echte in Richtung Norden komplett von der Autobahn runtergeführt. Nach bisherigen Informationen der Polizei kann erst an der Anschlussstelle Seesen wieder auf die A7 gefahren werden. Wer sich auskennt, wird gebeten, den Bereich um Echte und Seesen weiträumig zu umfahren.

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