Bäume stellen Gefahr dar

Rußrindenpilz: EVI lässt Bergahorne in Hildesheim fällen

Hildesheim - Die EVI Energieversorgung kündigt an, am kommenden Montag, 29. November, Bergahorne im Inneren des Waldstücks an der Klusburg fällen zu lassen. Die Bäume seien vom Rußrindenpilz befallen und dadurch spröde geworden.

Trockenheit und Hitze begünstigen das Auftreten der Rußrindenkrankheit, eines pilzlichen Schwächeparasiten am Bergahorn. Im Innern des Waldstücks an der Klusburg in Hildesheim müssen deshalb am nächsten Montag Bäume gefällt werden. Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

Hildesheim - Die EVI Energieversorgung kündigt an, dass sie am kommenden Montag, 29. November, Bergahorne im Inneren des Waldstücks an der Klusburg fällen lassen wird. Die Bäume seien vom Rußrindenpilz befallen und dadurch spröde geworden und stellten eine Gefährdung der Verkehrssicherheit dar.

Bergahorne werden besonders häufig von dieser Pilzart befallen. Der Pilz ist vergleichbar mit Schimmelpilzen und sollte nicht in Atemwege gelangen. Die betroffenen Bäume hätten teilweise keine Rinde mehr und würden absterben – weshalb sie gefällt werden müssten.

Die Arbeiten wurden im Vorfeld von der Stadt Hildesheim genehmigt, die Fällung wird von einer Firma übernommen. Die gefällten Baumstämme sollen vor Ort großflächig auf dem Boden liegend bleiben. Dort würde kaum Luftbewegung stattfindet, sodass ein eventueller Sporenflug verhindert würde. Gegebenenfalls sollen die Stämme aufgesägt und Hohlräume mit Erdreich aufgefüllt werden, um eine schnellere Verrottung zu begünstigen.

Gebiet wird aufgeforstet

Bereits im Mai dieses Jahres hatte die EVI eine Genehmigung zur Fällung von drei Bergahornen, die ebenfalls Pilzbefall aufwiesen, erhalten. Mit Fällung in der kommenden Woche sollen die Baumfällarbeiten in diesem Gebiet abgeschlossen sein.

Bereits Anfang Dezember lässt die EVI den betroffenen Bereich wieder aufforsten: gepflanzt werden neue Bäume, darunter Traubeneichen und ein Maulbeerbaum.

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