Festivals auf dem Volksfestplatz

Schlager und 90er kommen nächstes Jahr wieder nach Hildesheim – aber etwas anders

Hildesheim - Die Veranstalter wollen die Shows auch im kommenden Jahr in die Stadt bringen – und loben Hildesheim ausdrücklich. Das Konzept soll aber angepasst werden.

Schlagerstars wie Christin Stark sollen auch im nächsten Sommer wieder in Hildesheim. Foto: GEOFFREY MAY

Hildesheim - Die beiden Festivals „90s Supershow“ und „Schlagerinsel“ soll es auch im kommenden Jahr in Hildesheim geben. Was sich am Samstag bereits andeutete, bestätigte der Veranstalter am Sonntagnachmittag auf der Bühne und danach auch im HAZ-Gespräch: „Wir werden das Konzept etwas verändern, aber wir werden wiederkommen“, sagte Denis Pfannmüller, geschäftsführender Gesellschafter der Agentur MediaOne, die die beiden Festivals veranstaltet hat.

Pfannmüller lobte Hildesheim ausdrücklich. „Wir haben uns hier wirklich willkommen gefühlt, die Zusammenarbeit seitens der Behörden und auch von der Verwaltung des Volksfestplatzes war hervorragend. Das ist in der Form keineswegs selbstverständlich.“ Der Platz sei gut geeignet, es gebe keine Probleme mit Anwohnern, und auch der Mangel an Parkplätzen habe sich nicht als großes Problem herausgestellt, die Stimmung im Publikum sei hervorragend gewesen. Fazit: „Es lohnt sich, Hildesheim als Standort zu etablieren.“

Zögerliche Schlagerfans?

Was er im nächsten Jahr aber anders machen möchte: „Ich denke, wir machen die beiden Festivals an zwei aufeinanderfolgenden Samstagen und versuchen zusätzlich an den Freitagen davor noch Konzerte einzubauen.“

Ein Thema auch bei Pfannmüller war, dass die Besucherzahl bei der „Schlagerinsel“ am Sonntag zwar gut 6000 Gästen keineswegs schlecht, aber eben auch nicht so gut war wie die 90s-Supershow am Samstag mit rund 10.000 Besuchern. Ein Faktor, den auch Künstler wie Bernhard Brink im Gespräch anführten: Das Schlager-Publikum ist im Schnitt älter – der Anteil derer, der solche Großveranstaltungen aus Sorge vor Corona meidet, größer als bei jüngeren Zielgruppen. Dennoch ist Pfannmüller zuversichtlich für die nächsten Jahre – auch für Hildesheim.

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