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Schlechte Noten, dumme Schüler? Die Ursachen liegen oft anderswo

Wer in der Schule schlecht ist, muss nicht unbedingt dumm sein.

Spaß am Lernen: Eine effiziente Förderung, die Wissenslücken schließt, motiviert und jungen Menschen wieder Zuversicht schenkt, ist dafür die beste Voraussetzung. Foto: Lorena Kirste

Es gibt beispielsweise überdurchschnittlich begabte Menschen, die schlichtweg unterfordert sind, sich von ihrer Umwelt oft missverstanden fühlen, Langeweile entwickeln und deswegen keine guten Noten haben. Oft liegt es an unserem Schulsystem, dass der einzelne Schüler durch das Raster fällt. Jeder Schüler hat seine Stärken und Schwächen. Manche Defizite können durch Fleiß ausgeglichen werden; in jedem Fall ist es notwendig, den Ursachen auf die Spur zu kommen.

Die Liste an möglichen Einflussfaktoren für schlechte Zensuren ist lang. Meistens ist nicht der Stoff, also das inhaltliche Verständnis, der Grund für schlechte Noten. Selbst wenn der Schüler dem Stoff gut folgen konnte und auch gelernt hat, können beispielsweise der Druck in Prüfungssituationen oder Versagensängste dazu führen, dass Klassenarbeiten mit schlechten Noten abgeschlossen werden. Dann geht es eher darum zu lernen, mit den Stresssituationen umzugehen.

Hinter einem plötzlichen Leistungsabfall kann auch etwas anderes stehen: Schwierigkeiten innerhalb der Klassengemeinschaft, ein neues Schul- oder Familienumfeld, falsche Freunde oder die Pubertät, in der andere Dinge auch mal wichtiger sein können als Schule. Schlechte Noten können auch bedeuten, dass der Schüler nicht oder nur unzureichend organisiert ist und so mit steigenden Anforderungen nicht zurechtkommt. Dann fehlt es an einem Gerüst, einer Struktur und an effizienten Arbeits- oder Zeitmanagementtechniken.

Was nützt die beste Begabung, wenn jemand sie nicht anwenden kann, weil er Angst hat, etwas falsch zu machen und deshalb gar nicht erst anfängt zu arbeiten? Die Grundlage für Erfolg sind Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen oder auch der Mut, es noch mal anders zu versuchen.

„Es ist ein schönes Gefühl, einen jungen Menschen, der perspektivlos ist oder Versagensängste hat, zu fördern und ihm Zuversicht und Motivation zu geben“, sagt Gerd Gerlof, Inhaber des Bildungsstudios Gerlof (BSG). Seit 2013 bietet die private Bildungseinrichtung für Nachhilfe, Coaching und Karriere im Immengarten hauptsächlich Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre umfassende Unterstützung an – ob fachlich beispielsweise mit dem aktuellen Schulstoff in Mathematik, Zeitmanagement oder Motivationstraining. Neben den klassischen Fächern wie Deutsch, Französisch, Englisch, Latein, Chemie oder Physik spielt vor allem die Mathematik eine wichtige Rolle. „Mehr als 60 Prozent unserer Schüler werden – häufig neben anderen Fächern - in Mathematik unterstützt“, berichtet Gerd Gerlof. „In Intensivkursen können hier die oft über Jahre hinweg entstandenen Lücken im Wissen innerhalb von nur drei Monaten geschlossen werden.“ Die Vermittlung geeigneter Lernstrategien und Merktechniken gehören ebenso zum Lerncoaching wie die Erarbeitung individueller Wochenpläne oder einer Tagesstruktur. „Strukturierte Aufgabenlisten und gute Lernstrategien bilden die Grundlagen für ein effizientes und nachhaltiges Lernen “, so Gerlof. „Struktur und Ziele fördern zudem das eigene Wohlbefinden und die Eigenmotivation.“ Weitere Unterstützung bietet das BSG auch beim Abbau von Konzentrationsschwächen, Stress, Prüfungsängsten und Blockaden.

Das erfahrene BSG-Team legt neben fachlich fundierter Begleitung für Schule, Studium und Beruf großen Wert auf ein individuelles Lerncoaching. Unverbindliche ausführliche Kennenlern- und Beratungsgespräche sowie eigens entwickelte Eingangschecks sind dazu da, vorhandene Lücken, aber auch besondere Stärken zu erkennen. „Wir gehen den Ursachen für schlechte Noten auf den Grund“, verspricht Gerd Gerlof. Wichtig sei es, vorhandene Potenziale zu erkennen und zu fördern. Um das zu erreichen, haben der Diplomingenieur und sein Team, bestehend aus Fachleuten aus Psychologie, Pädagogik und Bildungswissenschaften, das 360°-Konzept entwickelt. Ein Lernsystem, das den Schüler und seine Umwelt als Ganzes betrachtet und deutschlandweit einzigartig sein dürfte. So wird zum Beispiel auf Wunsch die ganze Familie des Schülers mit einbezogen, um mögliche familiäre Konflikte abzubauen und eine gesunde School-Life-Balance herzustellen. Hierzu haben Katharina Jantz (Psychologin, Leitung Fachbereich Coaching) und Dr. Tamara Thomsen (Psychologin, ehem. Dozentin an der Stiftungsuniversität Hildesheim) ein eigenes Familiencoaching-Konzept entwickelt.

Das sogenannte 1-1-1 Prinzip (ein Schüler, ein Dozent, ein Raum) garantiert jedem Schüler außerdem die 100-prozentige Aufmerksamkeit seines Dozenten, einen Unterricht, der ganz an seinem Bedarf ausgerichtet ist und höchstmögliche Flexibilität in der Terminvereinbarung. „Wir achten auch ganz besonders darauf, dass die Chemie zwischen Schüler und seinem BSG-Dozenten beziehungsweise Coach stimmt, damit der Unterricht und das Coaching zum Erfolg führen“, betont der BSG-Chef, bei dem schon früh eine herausragende Begabung für Mathematik festgestellt und diese mit einem Stipendium belohnt wurde. Gerlof selbst entdeckte bereits während seines Studiums seine Freude daran, sein Wissen weiterzugeben und erfüllte sich mit der Eröffnung seines Bildungsstudios einen Herzenswunsch. „Neben der Aufgabe, Schülern mit unterschiedlichem Bildungsniveau und individuellen Bedürfnissen komplexe Zusammenhänge verständlich und anschaulich zu erklären, kommt deren Motivation eine zentrale Bedeutung zu“, erklärt Gerd Gerlof. „Es ist eine große Verantwortung, aber auch ein tolles Gefühl, ihnen wieder Spaß am Lernen zu vermitteln.“ 43 hoch qualifizierte Mitarbeiter unterstützen ihn inzwischen dabei – auch per Online-Unterricht, der in der Corona-Krise einen ganz besonderen Stellenwert einnimmt.

Weitere Informationen zum BildungsStudioGerlof und einen virtuellen Rundgang durch die Räume im Immengarten gibt es hier.

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