HAZ-Zeitreise

Seinerzeit einziger Jude auf dem Josephinum, später Oberrabiner in Wien: Warum sich ein Hildesheimer entschlossen gegen den Plan eines Judenstaats stellte

Hildesheim - Moritz Güdemann wurde 1835 in Hildesheim geboren und machte Abitur am Josephinum. Ab 1866 betreute er die jüdische Gemeinde in Wien und traf dort Theodor Herzl, der den Oberrabbiner für sein Ziel eines jüdischen Staats gewinnen wollte. Doch Herzls Rechnung ging nicht auf.

Der spätere Oberrabbiner von Wien, Moritz Güdemann, macht 1853 am Josephinum Abitur und erlebt seine Jugend in Hildesheim als eine Zeit der guten Nachbarschaft von Juden und Christen. Foto: Roemer-Museum Hildesheim, Inv. H 89

Hildesheim - Mit der Tagebuchnotiz: „Güdemann! Ich werde ihn zum ersten Bischof der Hauptstadt…

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