Corona-Pandemie

Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Hildesheim sinkt – bleibt aber über 100

Kreis Hildesheim - Am Dienstag fällt der Sieben-Tage-Wert im Kreis Hildesheim auf 106,6 – überschreitet damit aber immer noch die 100er Marke. In der Umgebung spitzt sich die Lage hingegen weiter zu.

Die Corona-Inzidenz im Kreis Hildesheim ist gesunken. Foto: Chris Gossmann

Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Hildesheim ist am Dienstag deutlich von 113,8 auf 106,6 gesunken. Der Wert gibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an und wird unter anderem als Maßstab für Corona-Maßnahmen genommen.

Das Landesgesundheitsamt meldet mit Stand 9 Uhr 15 neue Corona-Fälle in Stadt und Landkreis – das sind vergleichsweise wenige. Diese Zahl kann aber unter Umständen von den Daten des Landkreises abweichen, der diese zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Wie geht es weiter als Hochinzidenzkommune?

Obwohl die Zahl sinkt, liegt Hildesheim aber noch immer über der 100er Grenze. Wenn diese an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird, drohen härtere Maßnahmen. Deswegen müssen die meisten Einzelhändler in Hildesheim auch ab Dienstag ihre Türen wieder schließen. Ausgenommen sind beispielsweise Supermärkte, Drogeriemärkte, Blumenhändler und Buchhandlungen.


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Heute will der Landkreis mitteilen, welche weiteren Maßnahmen in Hildesheim als Hochinzidenzkommune ergriffen werden. Am Samstag wurde der Kreis Hildesheim offiziell dazu erklärt.

Ausgangssperren treten in Hildesheims Umgebung in Kraft

In ganz Niedersachsen steigt die Sieben-Tage-Inzidenz im Schnitt weiter leicht an. Sie erhöht sich von 119,2 auf 120,8.

Angespannt bleibt die Lage in der Hildesheimer Umgebung im Landkreis Peine, zu dem auch die Gemeinde Hohenhameln gehört. Seit Tagen liegt die Inzidenz über dem Grenzwert 150 – und steigt nun noch einmal deutlich auf 172,8 an. Am Montag betrug der Wert noch 169,9. Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, greift der Landkreis nun auch zu einer nächtlichen Ausgangssperre. Sie gilt ab Dienstag von 21 bis 5 Uhr.



Auch in der Region Hannover gibt es keine guten Nachrichten. Hier steigt die Inzidenz wieder von 144,1 auf 153,1 an. Die Region führt ebenfalls eine Ausgangsbeschränkung ein: Vom 1. bis zum 12. April darf man sich zwischen 22 und 5 Uhr morgens nur noch aus triftigen Gründen außerhalb der eigenen vier Wände aufhalten.

Höchste Inzidenz in Salzgitter

In ganz Niedersachsen hat die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin Northeim mit 37,8. Drastisch ist die Lage in Salzgitter: Dort beträgt die Corona-Inzidenz am Dienstag 231,1. So hoch ist der Wert in keinem anderen Landkreis oder kreisfreien Stadt in Niedersachsen.

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