Aufgelistet

Sieben Tipps, die man für Kauf und Aufstellen des Weihnachtsbaums wissen sollte

Hildesheim - Anfang Dezember. Das heißt für viele, dass die alljährliche Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum startet. Was sollte man beim Kauf und beim Aufstellen beachten?

Beim Kauf des Weihnachtsbaumes gibt es einiges zu beachten. Foto: Julia Moras

Hildesheim - Laut einer Statisa-Umfrage ist die Nachfrage nach Tannenbäumen zum Weihnachtsfest in den vergangenen Jahres kontinuierlich gestiegen. Knapp 30 Millionen Stück waren es beispielsweise 2019. Auch in der Region Hildesheim hat man verschiedenen Möglichkeiten, den grünen Begleiter fürs Weihnachtsfest auszusuchen. Darauf sollte man beim Kauf und auch beim Aufstellen des Baumes achten:

Welcher darf es sein? 

Insgesamt geht der Trend seit einigen Jahren wieder verstärkt zum natürlichen Model frisch aus dem Wald. Das Plastik-Pendant steht hinten an. Viele Kunden entscheiden sich für den Klassiker unter den Bäumen – die Nordmanntanne. Sie hat einen gleichmäßigen Wuchs und weiche Nadeln. Laut dem Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger macht die Tanne 80 Prozent des Marktanteils aus. Dicht gefolgt von Blaufichte und Nobilistanne. Bis ins stahlblaue kann die Farbe der Blaufichten-Nadeln reichen, ihr angenehmer Duft verteilt sich schnell. Die Nobilistanne ist eher schlank gewachsene, auch ihre Nadeln schimmern teils bläulich.

Die Rotfichte gilt als preisgünstige Tanne, ihre Nadeln sind allerdings etwas spitzer. Der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger listet auch Korktannen, Serbische Fichten, Douglastannen, Weißtannen und Bergkiefern als gefragte Schmuckträger für das Weihnachtsfest auf auf.

Kaufen oder mieten?

Klassischerweise wird in vielen Familien jedes Jahr einen neuer Baum angeschafft. Oder das ausklappbare Plastik-Modell wird vom Dachboden geholt. Aber seit einigen Jahren kann man seinen Weihnachtsbaum auch mieten – im Topf. Einige Anbieter schneiden den Baum nicht glatt ab, sondern graben ihn mitsamt Wurzeln aus oder züchten den Baum von Anfang an im Tongefäß. Das ist nachhaltiger als die alljährliche Neuanschaffung samt Entsorgung. Online findet sich viele verschiedenen Anbieter – sowohl zum kaufen in der Nähe, als auch zum Mieten eines Weihnachtsbaumes. Zum Beispiels hier.

Richtige Lagerung

Den im Netz verpackten Baum sollte man, wenn man ihn nicht sofort an seinem endgültigen Platz aufstellt, an einen schattigen Ort lagern. Sofern sich dieser im Freien befindet, empfiehlt sich auch eine windgeschützte Stelle. Damit der Baum frisch bleibt, kann man ihn in einen Eimer mit Wasser stellen.

Aufstellen

Bevor der Baum ins heimische Wohnzimmer einzieht, sollte man ihn samt Netz in den Ständer stellen. Das Netz dann von unten nach oben auftrennen. Optimalerweise passiert das einen Tag vor dem Schmücken des Baumes. Bis dahin können die Äste sich wieder aushängen. Ulrich Kulle pflanzt und verkauft seit 30 Jahren Weihnachtsbäume in Haus Escherde und empfiehlt: „Am besten schneidet man den Baum nach dem Kauf nochmal zwei Zentimeter kürzer und stellt ihn in frisches Wasser mit einem Esslöffel Zucker.“

Schmücken

Können Sie die immer gleichen Kugeln und Sterne am Baum nicht mehr sehen? Oder ist Ihnen versehentlich die Kiste auf das Dachbodenleiter aus den Händen geglitten? Kein Problem, mit abgelaufenen Nudeln, Walnussschalen, Eisstielen oder Kronkorken lässt sich auch viel machen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Abschmücken

Wer kennt es nicht: Jedes Jahr will man schlau sein und die Lichterkette gleich fürs nächste Mal ordentlich zusammenlegen. Und doch kämpfen sich viele in den Festtagen durch das Lichter-Chaos. Um das zu verhindern gibt es einige nützliche Tipps. Nutzen Sie beispielsweise einen Kleiderbügel zum Aufrollen der Lichterkette. Einfach den Stecker an einem Ende des Bügels mit Klebeband fixieren, straff aufrollen und auch das Ende wieder festkleben.

Entsorgen

Anders als es ein schwedisches Möbelhaus mit Augenzwinkern empfiehlt, sollte man den Baum nach den Festtagen nicht einfach per Fenster-Wurf entsorgen. In den meisten Städten – auch in Hildesheim – gibt es Sammelplätze oder organisierte Abholungen. Anfang des Jahres verhinderte die Corona-Pandemie, dass die Freiwilligen Feuerwehren wie üblich die Bäume einsammeln konnten. Stadtbrandmeister Jürgen Stoffer hofft, dass Anfang kommenden Jahres die Bäume in gewohnter Weise eingesammelt werden können, allerdings hänge das von der Entwicklung der Pandemie ab. Helferinnen und Helfer der Feuerwehr wolle er nicht gefährden. Bürgerinnen und Bürger würden laut Stoffer aber rechtzeitig über den kommenden Ablauf informiert werden.

  • Region
  • Hildesheim
Anmerkung zum Artikel

Sie haben einen Fehler im Artikel gefunden? Oder haben Sie weitere Informationen zu dem Thema für uns? Dann teilen Sie uns diese gerne mit.