Neue Regeln ab Mittwoch

Sport und Fitnessstudios: Kaum noch Beschränkungen im Kreis Hildesheim

Kreis Hildesheim - Vom Mittwoch an fallen Einschränkungen im Freizeitsport, in Fitnessstudios und Kletterhallen weitgehend weg. Zu beachten sind vor allem die Vorgaben für Zuschauer.

Elf gegen elf auf dem Platz, sitzende und stehende Zuschauer ohne Maske: Das ist von Mittwoch an im Landkreis Hildesheim wieder möglich - wie auch fast alles andere im Sport. Foto: Werner Kaiser (Archiv)

Kreis Hildesheim - Kaum waren am Montag die Lockerungen für dauerhafte Inzidenzen unter 50 in Kraft getreten, sind sie auch schon wieder Geschichte: Von Mittwoch an gelten die Regeln für Landkreise mit Inzidenzen unter 35 – und die sind in vielen Bereichen noch einmal deutlich liberaler. Gerade auch im Sport gibt es weitere massive Erleichterungen und deutlich mehr Möglichkeiten als bislang.

Tatsächlich erschöpfen sich die Vorgaben für Amateur- und Freizeitsport in Hallen wie auch im Freien darauf, dass die Verantwortlichen ein Hygienekonzept haben müssen – zum Beispiel, um übergroßes Gedränge an Eingängen, in sanitären Anlagen und Umkleiden zu vermeiden. Das gilt auch für Fitnessstudios und Kletterhallen und .

Ende der festen Vorgaben

Doch formelle Beschränkungen gibt es nicht mehr. Kontaktsportarten wie Fußball sind für alle Altersgruppen ohne Begrenzung der Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlaubt. Weder Aktive noch Trainer oder Betreuer müssen einen negativen Schnelltest, die doppelte Impfung oder eine Genesung nachweisen. Und auch die Mindestvorgabe von zehn Quadratmetern Platz pro Aktivem bei kontaktfreien Sportangeboten fällt schon wieder weg.

Einschränkungen gibt es lediglich für die Zuschauerzahl. So gilt drinnen, dass Veranstaltungen mit bis zu 500 Besuchern ohne Genehmigung möglich sind. Voraussetzung: Alle Zuschauer sitzen und nehmen erst am Sitzplatz die Maske ab. Wenn das Publikum ganz oder teilweise steht, sind 100 Besucher die Höchstzahl.

Test ab 250 Zuschauern draußen

Unter freiem Himmel, also zum Beispiel bei Fußballspielen, dürfen 500 Besucherinnen und Besucher kommen und dürfen dabei sitzen oder stehen. Kommen mehr als 250 Zuschauerinnen und Zuschauer, müssen sie allerdings negative Schnelltests,doppelte Impfungen oder Genesungen belegen. Auch Selbsttests unter Aufsicht eines Vertreters des Veranstalters sind gestattet.

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