Hildesheim - Beim Fußball-Oberligisten VfV Borussia 06 Hildesheim laufen die Vorbereitungen auf die neue Saison. Schon der August wird sehr anspruchsvoll – nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch.
Am 4. August starten die Borussen mit einem Heimspiel gegen den SSV Vorsfelde in die Oberliga-Saison. Drei Tage später folgt der nächste Heimauftritt. Im NFV-Pokal geht es gegen Lupo Martini Wolfsburg. Es ist die Neuauflage des Halbfinales der vergangenen Saison. Die Schlammschlacht im Friedrich-Ebert-Stadion ist noch in frischer Erinnerung. In der 90. Minute kam der VfV 06 zum 2:2-Ausgleich und gewann das Elfmeterschießen.
Viel Aufwand und Arbeit
Die Pokalgeschichte endete glorreich: Die Borussen gewannen das Finale gegen Atlas Delmenhorst mit 2:0 und zogen in den DFB-Pokal ein. Und der stellt den Verein vor große organisatorische Herausforderungen. Am Montag war eine Delegation des Deutschen Fußball Bundes (DFB) im Friedrich-Ebert-Stadion, um den Ablauf des DFB-Pokalspiels gegen Zweitligist SV Elversberg zu besprechen.
„Der Aufwand ist schon riesig für einen Amateurverein wie uns“, erklärt VfV 06-Klubchef Achim Balkhoff. Allein die Schaffung separater Bereiche für Gästefans, Presse und Sicherheitspersonal sowie die Digitalisierung der Tickets erfordere viel Aufwand und Arbeit.
Ziel: „Besser als zuletzt“
An diesem Wochenende ist die Mannschaft zweimal im Einsatz. Am Freitag gastiert das Team zum 100-jährigen Jubiläum beim VfR Ochtersum. Am Sonntag, 15 Uhr, bestreiten die Borussen ein Einlagespiel beim Kehrwieder-Cup in Nordstemmen. Dann geht es gegen den ostwestfälischen Oberligisten SV 08 Lippstadt.
Unterdessen formulierte Balkhoff das Saisonziel für die neue Saison. Die Vorgabe lautet: „Besser abschneiden als zuletzt.“ In der vergangenen Saison war der VfV 06 Fünfter geworden. Wobei der Vorsitzende auch die Plätze eins und zwei ins Visier nimmt.
Aufstieg etwas leichter?
Übrigens muss der Tabellenzweite nach der kommenden Saison keine Relegationsspiele gegen einen Regionalligisten bestreiten. Stattdessen spielen die Vizemeister der Oberligen Niedersachsen, Schleswig Holstein, Hamburg und Bremen eine Relegationsrunde. Die beiden Besten steigen auf. Balkhoff glaubt, dass es dadurch „etwas leichter“ sei, aufzusteigen.
