Bauarbeiten im Schwimmbad

Sprungturm wird für 75.000 Euro saniert: Wird das Außenbecken des 7-Berge-Bades pünktlich zur Freibadsaison wieder öffnen?

Alfeld - Aus einer Höhe von bis zu zehn Metern können sich die Gäste des 7-Berge-Bades im Sommer ins Wasser fallen lassen. Doch der Sprungturm wird aktuell saniert. Was das für die Schwimmbadgäste bedeutet – und ob das Außenbecken zur Freibadsaison wieder pünktlich öffnen wird.

Der Sprungturm im Alfelder 7-Berge-Bad wird saniert. Foto: Hanna Ilea Enkhardt

Alfeld - Der Blick ist in die Tiefe gerichtet, der Adrenalinpegel steigt, die Füße lösen sich vom Sprungbrett. Platsch! Eine große Fontäne steigt aus dem Wasser empor. Für viele Menschen sind die Sprungtürme das Highlight eines jeden Schwimmbadbesuchs. Auch am Außenbecken des 7-Berge-Bades steht ein solcher Turm. Aus einer Höhe von bis zu zehn Metern können die Gäste hier ins Wasser springen – was das Bad in der Region zur Besonderheit macht. Doch aktuell wird der Bau saniert. Dafür hat die Stadt 75.000 Euro im Haushalt bereitgestellt. Alfelds Stadtsprecher Hans-Günther Scharf verrät, was das für die Badgäste bedeutet – und ob Turm und Außenbecken vor der nahenden Freibadsaison wieder freigegeben werden.

Schon in wenigen Monaten startet die Freibadsaison

Seit der Eröffnung des 7-Berge-Bades im Jahr 2010 und schon in den Jahrzehnten zuvor, als es nur das Außenbecken auf dem Gelände gab, ist der Sprungturm für Schwimmerinnen und Schwimmer im Sommer die Hauptattraktion. Kein Wunder, denn es ist das einzige Bad im Landkreis Hildesheim mit einem 10-Meter-Turm. Aber der muss aktuell saniert werden. Im Fokus steht laut Scharf das Geländer, um die Sicherheit der Badgäste zu verbessern. Es sei bereits damit begonnen worden, die neuen Elemente zu fertigen. Doch neben den Metallbauarbeiten sollen auch noch Betonsanierungs- und Malerarbeiten erfolgen. Wird das Folgen für die bevorstehende Freibadsaison haben? Aktuell sieht es nicht danach aus, denn: „Geplant ist, vor der Öffnung des Außenbereiches am 1. Juni mit den Arbeiten fertig zu sein“, stellt Scharf klar.

Für alle, die fürchten, dass sich mit der Sanierung die Anzahl der Ebenen reduziert, gibt der Stadtsprecher ebenfalls Entwarnung: „Am Springen selbst wird sich nichts ändern.“ Lediglich das Geländer und damit das Aussehen des Turms wird ein neues sein. Sollten die Arbeiten innerhalb der nächsten zweieinhalb Monate allerdings doch nicht abgeschlossen sein, wird laut Scharf spontan entschieden, ob Badebetrieb und Sanierung gleichzeitig möglich sind.

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