Hildesheim - Am 6. Spieltag der Bezirksliga gab es in acht Partien stolze 45 Tore. Der SV Newroz Hildesheim hatte spielfrei.
SV Ambergau Bockenem – TSV Giesen 3:6 (1:4).Bereits am Mittwoch wurde die Partie in Bockenem ausgetragen. Der Gastgeber erwischte den besseren Start in die Partie und waren dem Führungstreffer näher, doch dieser fiel dann nach einem Freistoß auf der anderen Seite. Zwar konnten die Volkis im direkten Gegenzug ausgleichen, doch in der Folge machte Giesen aus drei Chancen drei Tore. Vor allem Giesens Marco Czauderna zeigte sich besonders treffsicher und schnürte seinen bereits zweiten Dreierpack in der noch so jungen Saison. Nach dem Seitenwechsel war es wieder Giesen, die aus zwei Chancen zwei Tore erzielten. „Man hatte nicht das Gefühl, dass wir fünf Tore schlechter sind“, sagte der Sportliche Leiter von Ambergau Bockenem Philipp Scholz. Seine Mannschaft kam zwar nochmal zurück, doch am Ende blieb es beim verdienten Auswärtssieg der Giesener. Die Volkis warten damit weiterhin auf den ersten Sieg der Saison. Tore: 0:1 Marco Czauderna (24.), 1:1 Fabien Serwatke (25.), 1:2+1:3 Marco Czauderna (32.+39.), 1:4 Lennart Fiech (34.), 1:5 Till Franzmann (57.), 1:6 Johannes Eike (62.), 2:6 Elias Noam Körner (66.), 3:6 Fabien Serwatke (80.).
TuS GW Himmelsthür – VfR Germ. Ochtersum 1:3 (0:2).Am Freitagabendspiel sahen die Zuschauer eine muntere Anfangsphase, in der beide Teams zu ersten Torchancen kamen. Die Gäste wurden im Laufe der ersten Hälfte stärker und erspielten sich ein deutliches Chancenplus. In er 35. Minute gab es dann nach Foulspiel an Ibrahim Kansou Elfmeter für Ochtersum, den Lukas Kasten nicht verwandeln konnte. Der TuS-Torwart Lennart Reinecke parierte stark, doch beim Nachschuss von Christian Engel war Reinecke machtlos. Vier Minuten später erhöhte Ochtersum auf 0:2. Nach Zuspiel von Niklas Preußner war es Friedrich, der mit einem Schuss aus 16 Metern auf 0:2 stellte. Nach dem Seitenwechsel schwächte sich Himmelsthür mit einer Gelb-Roten Karte selbst. Kurz darauf scheiterte Ochtersums Paul Emmerling mit einem Lattenschuss, ehe es die Himmelsthürer noch einmal spannend machtne. Der eingewechselte Jan Wanner verkürzte per Traumtor auf 1:2 (60.). In einer hektischen Schlussphase brachte allerdings Jan Hein nach Vorarbeit von Preußner die Entscheidung zum 1:3-Endstand. Zuschauer: 100
SV RW Ahrbergen - FC Eldagsen 0:8 (0:3). Der FC Eldagsen wurde seiner Favoritenrolle vollends gerecht und setzte sich beim SV RW Ahrbergen auch in dieser Höhe verdient mit 8:0 durch. Die Gäste waren in allen Bereichen überlegen und sorgten bereits vor der Pause für klare Verhältnisse. Nach dem frühen 0:1 und 0:2 hatte Ahrbergen kurzzeitig die Möglichkeit, zurück ins Spiel zu finden. Nils Krüger traf mit einem Freistoß jedoch nur den Pfosten. Anschließend übernahm Eldagsen endgültig das Kommando und spielte die Partie souverän zu Ende. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der FCE dominant und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Ahrbergen verhinderte durch einige Paraden von Torhüter Felix Kittke ein noch höheres Ergebnis. „In der Höhe verdienter Sieg für Eldagsen. Wir können uns bei unserem Torwart Felix Kittke bedanken, dass das Spiel nicht höher ausging“, sagte ein Ahrbergener Sprecher. Tore: 0:1 Sinan Korkmaz (8.), 0:2 Leonard Ehlers (10.), 0:3 Adrian Gert (26.), 0:4 Denis Vojnikovic (49.), 0:5 Sinan Korkmaz (52.), 0:6 Denis Vojnikovic (65.), 0:7 Leonard Ehlers (67.), 0:8 Leonard Ehlers (88.). Zuschauer: 90.
SC Drispenstedt - SV Türk Gücü Hildesheim 0:4 (0:2). Im Hildesheimer Derby erwischte der SC Drispenstedt einen denkbar ungünstigen Start. Stammtorhüter Mateusz Zollner fehlte aufgrund einer Zahn-Operation, dafür rückte Darvin El Amin Yavuz ins Tor. Der Ersatzkeeper erwischte allerdings einen gebrauchten Nachmittag. Einen ersten folgenschweren Fehlpass des Keepers nutzte Mustafa-Berkay Güneri zur frühen Führung für Türk Gücü (7.). Kurz darauf geriet Drispenstedt erneut unter Druck. Ein zu kurzer Rückpass wurde vom Gästeangreifer erlaufen, Yavuz brachte diesen anschließend zu Fall und sah dafür die Rote Karte. Fortan übernahm Spielertrainer Mahmud Siala die Torwartposition. Trotz der Unterzahl zeigte Drispenstedt danach eine überraschende Reaktion und wurde sogar offensiv gefährlicher. Aycan Alpagut, Mahdy Kawar, Daniel Riffel und Janik Nowak hatten mehrere gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Türk Gücü blieb allerdings effektiv und erhöhte kurz vor der Pause durch Djatsa Francki Dilane nach einem Konter auf 0:2 (45+1.). „Wir müssen zur Halbzeit führen“, sagte SC-Sprecher Peter Straube angesichts der eigenen Chancen. Nach dem Seitenwechsel wurde Türk Gücü etwas stärker, dennoch blieb Drispenstedt im Spiel. Hassan Ata zwang den TG-Keeper bei einem Freistoß zu einer starken Parade, auch einen Distanzschuss von Riffel entschärfte der Schlussmann. Die Gäste machten es anschließend besser und erhöhten durch Furkan Kital auf 0:3 (69.). „Das war die Vorentscheidung“, so Straube. Den Schlusspunkt setzte Gentrit Hakiqi per Elfmeter zum 0:4 (79.). Für Straube fiel das Ergebnis am Ende deutlich zu hoch aus: „Das Ergebnis sagt am Ende für mich nichts zum Spielverlauf aus.“ Zuschauer: 250
TuSpo Schliekum – SC Harsum 1:3 (1:2).Wie die Feuerwehr starteten die Harsumer in das Spiel in Schliekum. Nach 30 Sekunden klingelte es zum ersten Mal, als Philipp Weiss einen Freitoß von Tim Wohlfart zur frühen 0:1-Führung verwertet. Der Gastgeber brauchte etwas, um in das Spiel zu finden. Im Laufe der ersten Hälfte wurden die Schliekumer dann stärker und konnten in der 39. Minute den Ausgleich erzielen. Nach Vorarbeit von Amadou Sayon traf Giulian Paparo zum 1:1. Allerdings hatte Harsum die perfekte Antwort parat. Wieder war es ein Freistoß, diesmal getreten von Tino Schulze, der wieder den Kopf von Weiss fand. Mit dem Halbzeitpfiff vereitelte der Harsum-Schlussmann Daniel Stolte eine Riesenchance von Schliekum. Nach dem Seitenwechsel drängte Schliekum erneut auf den Ausgleichstreffer, doch Stolte parierte mehrfach stark. In der 75. Minute dann die Entscheidung, als Noel Klann einen Abpraller nach Schuss von Christopher Grützner zum 1:3 verwertete. Am Ende setzte sich Harsum in Schliekum durch und kann den bereits den vierten Saisonsieg feiern. Zuschauer: 100
VfL Borsum - TuS Hasede 4:0 (0:0).Im Duell der bislang punktlosen Mannschaften hat der VfL Borsum seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Der 4:0-Erfolg gegen den TuS Hasede, der einen Tag nach dem Rücktritt von Milano Werner im Borsumer Wald gefordert war, war dabei verdient, auch wenn die Partie lange Zeit offen blieb. Borsum bestimmte im ersten Durchgang weitgehend das Geschehen und kam zu mehreren guten Möglichkeiten. Leon Heesmann scheiterte im Eins-gegen-Eins, dazu blieben einige Distanzschüsse ohne Erfolg. Hasede wurde vor allem nach Standards gefährlich und traf nach einer Ecke sowie einem kurz ausgeführten Freistoß einmal den Pfosten. Auch nach der Pause erwischte Borsum den besseren Start, verpasste zunächst aber erneut die Führung. Anschließend entwickelte Hasede eine Druckphase und kam nach Standards gleich zweimal aus kurzer Distanz zum Abschluss. VfL-Keeper Matti Glaser war jedoch jeweils zur Stelle und hielt sein Team im Spiel. Auf der anderen Seite platzte bei Leon Heesmann schließlich der Knoten. Nach einer zunächst vergebenen Chance machte er es wenig später besser, als er nach einer Bogenlampe in den Strafraum das Luftduell gegen den Keeper gewann und einköpfte (57.).Hasede reklamierte dabei ein Foul am Torhüter, der Treffer zählte jedoch. Danach legte der VfL nach. Burhan Yener erhöhte mit einem flachen Abschluss aus dem linken Strafraumbereich auf 2:0 (67.). Heesmann machte anschließend seinen Hattrick perfekt. Zunächst zog er von rechts nach innen und traf zum 3:0, ehe er bei seinem dritten Treffer einen Ball in die Tiefe erlief, am Torhüter vorbeiging und zum 4:0-Endstand einschob (75.+90+3.). „Wir haben völlig verdient gewonnen und freuen uns über die ersten drei Punkte der Saison, auch wenn wir wieder an unserer Chancenverwertung arbeiten müssen“, bilanzierte Borsums sportlicher Leiter Paul Wolfinger. Zuschauer: 100
MTV Almstedt – SV Alfeld 1:4 (1:1).Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche kam es zum Duell zwischen dem MTV Almstedt und der SV Alfeld, dieses Mal allerdings in der Liga. Die Alfelder waren auf Wiedergutmachung aus nach der deutlich 5:2 Pokalniederlage am vergangen Dienstag. Der Start hätte jedoch nicht schlechter laufen können. Nach nur zwei Minuten köpfte Max Weiser eine Flanke von Dejan Radovic zum 1:0 ins Netz. Fast im direkten Gegenzug wären die Alfelder fast zum Ausgleich gekommen, doch Lukas Henkel scheiterte an dem stark reagierenden Thies Ziggel. Danach folgte der nächste Rückschlag für die Leinestädter. Nach einer Notbremse sah SVA Keeper Louis Klimm die rote Karte. Den folgenden Freistoß setzte Dejan Radovic an die Latte. Dieser wirkte jedoch wie ein Wegruf für die Grün-Weißen. Die Henkel/Scholz-Elf war jetzt deutlich aktiver, besser in den Zweikämpfen und erspielten sich gute Chancen. Nach einer Ecke stocherte Alex Delzer den Ball zum Ausgleich in die Maschen. Auch danach waren die Grün-Weißen gefährlicher. Die beste Chance vor der Halbzeit hatte Jonathan Köps, der im Eins-gegen-Eins scheiterte. Nach der Halbzeit zeigte sich das selbe Gesicht. Alfeld stand tief und konterte sehr gefährlich. Almstedt hatte kaum Ideen und kam folglich zu kaum gefährlich Chancen. Alfeld kombinierte stark und erspielte sich gute Möglichkeiten. Einen diesen Konter verwertete Felix König nach Hereingabe seines Bruders Finn zum 1:2. Die Alfelder kämpften und verteidigten die Angriffe der Almstedter leidenschaftlich. Finn König zweimal und auch Felix König verpassten die Entscheidung. Für diese sorgte dann der eingewechselte Daniel Weiß, der nach sehenswerter Vorarbeit von dem ebenfalls eingewechselten Mithat Hammudoglu zum 1:3 einschob. Zwei Minuten später setzte dann erneut Weiß nach schöner Flanke von Finn König den Schlusspunkt mit dem 1:4. Ein verdienter Derbysieg für die Alfelder und eine starke Reaktion nach dem Pokalspiel. Zuschauer: 150
Verfasser: Sören Krüger
