Bundestagswahl

Überraschender Rückzug: Florian Rohmann will doch nicht für die CDU in den Bundestag

Kreis Hildesheim - Eine Woche bevor die Kreis-CDU darüber entscheiden will, wen sie für die kommende Bundestagswahl ins Rennen schickt, hat der Bewerber Florian Rohmann seine Kandidatur zurückgezogen. Das sind seine Gründe.

Florian Rohmann hat seine Bewerbung überraschend zurückgezogen. Jetzt bleiben nur noch zwei, die für die CDU im Wahlkreis Hildesheim in den Bundestag wollen: Dirk Bettels und Justus Lüder (von rechts). Foto: HAZ Archiv

Kreis Hildesheim - Eine Woche bevor die Kreis-CDU darüber entscheiden will, wen sie für die kommende Bundestagswahl ins Rennen schickt, hat der Bewerber Florian Rohmann seine Kandidatur zurückgezogen. Er habe sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht, erklärte der Schellerter gegenüber der HAZ.

„Intensives Nachdenken und Gespräche mit Vertrauten haben mich dazu bewogen aus persönlichen, vor allem familiären Gründen keine Kandidatur anzustreben“, führte er weiter aus. Er habe den Entschluss in enger Abstimmung mit der CDU-Verbandsvorsitzenden Katharina Sprengler getroffen.

Nicht der erste Rückzug

Rohmann ist nicht der erste Bewerber, der im Vorfeld der Nominierung seinen Rückzug verkündet. Vor ihm hatte sich schon die Landesvorsitzende der Jungen Union (JU), Karoline Sophie Czychon, aus dem Rennen um den Wahlkreis Hildesheim verabschiedet. Zu ihren Gründen hatte sie sich bedeckt gehalten. Die Hannoveranerin verwies allerdings darauf, dass eine Kandidatur von außen nicht erforderlich sei, wenn geeignete Kandidaten aus dem Kreisverband Hildesheim zur Verfügung stehen.

CDU-Kreisvorsitzende Spengler hatte daraufhin ihr Bedauern darüber zum Ausdruck gebracht, dass mit Czychon die einzige Frau ausgeschieden sei.

Diese Kandidaten bleiben übrig

Im Rennen um die CDU-Bundestagskandidatur für den Wahlkreis Hildesheim verbleiben damit aktuell nur noch die Bewerber Dirk Bettels und Justus Lüder. Die Nominierung des endgültigen Kandidaten soll am Donnerstag, 26. September, in der Halle 39 erfolgen. Dabei dürfen alle 1700 CDU-Mitglieder abstimmen.

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