Hildesheim - Der Umzug ist geschafft, Copyland hat am neuen Standort in der Osterstraße eröffnet. Seit Montag, 10 Uhr, arbeiten die Kopierer und Drucker in den neuen Geschäftsräumen im ehemaligen Stullehaus, und schon herrscht lebhafter Kundenbetrieb. Anne, Bruno, Chrissi, Daniel, Emma und Freddy sind gefragt: So heißen die kombinierten Kopierer, Drucker und Scanner, die in Selbstbedienung genutzt werden können.
In diesem Selbstbedienungsbereich sei ebenso viel Platz vorhanden wie vormals am Ratsbauhof, betont Geschäftsführer Olaf Drever. Weiter hinten im Laden stehen noch zwei Drucksysteme für Aufträge bis A3 und drei Systeme für Großformate, die hier auch gleich gefaltet werden können. Diese größeren Geräte müssen sich etwas mehr zusammendrängen als früher, denn am Ratsbauhof gab es zwei getrennte Geschäfte für die Bereiche. Einige Maschinen, die aber sowieso kaum noch genutzt wurden, habe er aussortiert. Die Lagerfläche für die Stapel von Papier sei aber sogar größer geworden.
Dass Copyland jetzt in einem einzigen Ladengeschäft stattfindet, und nicht wie zuvor in zwei habe auch Vorteile, so Drever: Der Einsatz der Mitarbeitenden werde einfacher, es muss niemand mehr in einem leeren Laden stehen, um aufzupassen. Vier Vollzeitkräfte sind bei Copyland beschäftigt, außer Drever selbst sind das seine Ehefrau Marion Drever, Benjamin Kelle und Lothar Peterhoff.
„Die neue Lage gefällt mir grundsätzlich besser“
Eine Woche musste der Betrieb geschlossen werden, um alles von A nach B zu schaffen – schneller ging es nicht, trotz genauem Ablaufplan, sagt Geschäftsführer Olaf Drever. Und obwohl Schließung und Umzug angekündigt waren, hätten immer wieder Kunden und Kundinnen vor verschlossenen Türen gestanden: „Aber die allermeisten hatten Verständnis.“
Die neue Lage gefalle ihm grundsätzlich besser, erklärt Olaf Drever, im Ratsbauhof habe es einfach zu viele Leerstände gegeben. Wie berichtet soll sich das durch einen Umbau und eine Kooperation mit dem St. Bernward Krankenhaus ändern. Zusätzlich zu den vorhandenen Praxen sollen fünf Fachbereiche des Krankenhauses sowie eine Apotheke einziehen, um aus dem Ratsbauhof ein medizinisches Zentrum zu machen. Die Umbaupläne hatten den Anstoß für den Umzug von Copyland gegeben, das seit 1997 am Ratsbauhof ansässig war.
