Alkohol und Drogen

Unter Alkohol mit Auto, E-Scooter und Fahrrad in Hildesheim unterwegs: Polizei stoppt Verkehrsteilnehmer

Hildesheim - Die Polizei Hildesheim hat seit Freitagabend vier Verkehrsteilnehmer gestoppt, die unter Einfluss von Alkohol und Drogen unterwegs waren. Darunter waren auch zwei E-Scooter-Fahrer.

Die Polizei Hildesheim hat vier Verkehrsteilnehmer gestoppt, die unter Einfluss von Alkohol und Drogen unterwegs waren. Foto: Chris Gossmann

Hildesheim - Die Polizei Hildesheim hat seit Freitagabend vier Verkehrsteilnehmer gestoppt, die unter Einfluss von Alkohol und Drogen unterwegs waren. Darunter waren auch zwei E-Scooter-Fahrer.

Am späten Freitagabend kontrollierte eine Streife einen 47-Jährigen, der gegen 22.30 Uhr mit seinem Auto in der Bahnhofsallee unterwegs war. Schnell bemerkten die Beamten, dass der Mann Alkohol zu sich genommen haben musste. Ein Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung: 1,08 Promille. Dem Autofahrer wurde außerdem eine Blutprobe entnommen, weil die Beamten darauf schließen konnten, dass der 47-Jährige Kokain und Marihuana konsumiert hatte. Gegen ihn wurde ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.

E-Roller-Fahrer droht 500 Euro Bußgeld

Am Samstag stoppte die Polizei zwei E-Scooter-Fahrer, die berauscht unterwegs waren. Ein 29-Jähriger aus Hildesheim fuhr gegen 3.50 Uhr einen E-Roller in der Martin-Luther-Straße, obwohl er Alkohol getrunken hatte. Ein Atemtest konnte 0,27 Promille feststellen. Den 29-Jährigen erwartet nun eine Geldstrafe von 500 Euro sowie ein einmonatiges Fahrverbot. Gegen 11.10 Uhr hielt die Polizei einen 23-jährigen E-Scooter-Fahrer auf dem Römerring an. Auch bei diesem Hildesheimer bestätigte ein Atemtest die Vermutung der Beamten: Er ergab 1,05 Promille. Ein weiterer Test verlief positiv auf Amphetamine. Dem 23-Jährigen wurde deshalb noch eine Blutprobe entnommen.

Kurz vor Mitternacht kontrollierte die Polizei noch einen 35-jährigen Radfahrer in der Goschenstraße auf Alkohol. Der war zuvor nämlich gegen ein dort geparktes Auto gestoßen, hatte es beschädigt und war einfach weitergefahren. Der Halter des Wagens, ein 56-jähriger Mann, konnte den Radfahrer jedoch stellen und zog die Beamten hinzu. Die Polizei stellte bei dem 35-Jährigen eine Atemalkoholkonzentration von 1,97 Promille fest und entnahm ihm eine Blutprobe. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

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