Verbindung B1 und Hildesheim

Bei den Bauarbeiten am Berliner Kreisel in Hildesheim ist ein Ende in Sicht

Hildesheim - Wegen Bauarbeiten auch unter der Bundesstraße 1 ist es derzeit sehr eng am Berliner Kreisel – stadteinwärts und stadtauswärts. Läuft alles nach Plan, dann werden die Fahrbahnen bald wieder auf beiden Seiten freigegeben.

Das sieht aus wie überdimensionale Maulwurfshügel auf der Bundesstraße 1 beim Berliner Kreisel. Dahinter stecken allerdings Bauarbeiten für unterirdische Leitungen. Foto: Renate Klink

Hildesheim - Noch brauchen Autofahrerinnen und Autofahrer Geduld am Berliner Kreisel: Denn dort ist wegen Bauarbeiten zurzeit nur eine Fahrbahn offen – stadteinwärts sowie stadtauswärts. Ein aktuelles Nadelöhr für den Verkehr, das gerade zu Hauptverkehrszeiten zu Staus führen kann. Doch läuft alles nach Plan, so ist ein Ende der Einschränkungen in Sicht.

Zwei Baustellen

Grund ist die Großbaustelle am Sauteichsfeld, wo derzeit das neue Gefahrenabwehrzentrum (GAZ) entsteht. Genau genommen sind hier aber eigentlich zwei Baustellen. Denn zeitgleich erschließt das Unternehmen Depenbrock auch im Stadtfeld das neue Baugebiet „Nordöstlich des Berliner Kreisels“ – auf den Flächen der ehemaligen Kleingartenanlage St.-Andreas-Kirchenland sowie den bisherigen Grünflächen westlich des Aktiv-Spiel-Platzes (Akki) und südlich der Von-Thünen-Straße.

Für beide Projekte, das GAZ sowie das Neubaugebiet, ist ein Anschluss des Areals an das Fernwärmenetz erforderlich. Das bedeutet: Zwischen Sauteichsfeld, dem Berliner Kreisel und dem Umfeld des Café Del Sol werden derzeit entsprechende Leitungen verlegt – und zwar unterhalb der viel frequentierten Fahrbahn der Bundesstraße 1. Oberhalb sieht es da teilweise etwas skurril aus, gerade so, als ob ein XXL-Maulwurf lauter Erdhügel auf der Straße hinterlassen habe. Die kleinen Berge sind die Folgen der vielen Bohrungen.

Nachfrage bei der Polizei

Obwohl die Verkehrsteilnehmer nun vorübergehend nur eine Spur benutzen können und maximal 30 Stundenkilometer fahren dürfen, gibt es demnach keine größeren Probleme auf diesem Streckenabschnitt. „Der Einsatz- und Streifendienst registriert an dieser Stelle keine Auffälligkeiten und mehr Unfälle“, sagt Jan Makowski, Sprecher der Polizei Hildesheim.

Offensichtlich lassen sich die Leute im Vorbeifahren an der Großbaustelle nicht ablenken. Denn dort tut sich derzeit eine Menge, viele Arbeiter und derzeit vier Kräne sind teilweise bis in die Abendstunden im Einsatz. Wie berichtet, soll am Kreisel bis 2028 eine Mega-Feuerwehrwache entstehen, die dann den jetzigen Komplex am Kennedydamm ablöst. Erste Betonwände sind auf dem Areal bereits zu sehen.

Läuft alles nach Plan, dann werden die Arbeiten voraussichtlich bis Freitag, 10. April, dauern. Insgesamt waren drei Bauabschnitte vorgesehen.

  • Hildesheim
  • Hildesheim
Anmerkung zum Artikel

Sie haben einen Fehler im Artikel gefunden? Oder haben Sie weitere Informationen zu dem Thema für uns? Dann teilen Sie uns diese gerne mit.