Großaufgebot

Suche nach vermisster Frau im Hildesheimer Nordkreis geht am Freitag weiter

Kreis Hildesheim - Trotz intensiver Suche bis in den späten Donnerstagabend wird eine 60-jährige Hildesheimerin weiter vermisst. Die Suche soll am Freitagmorgen fortgesetzt werden, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Die Polizei sucht nach einer vermissten Frau. Sie ist etwa 1,60 Meter groß und von kräftiger Statur. Zudem hat sie rot gefärbte Haare. Wer die Frau gesehen hat oder ihren Aufenthaltsort kennt, wird gebeten, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 05121/939-112 in Verbindung zu setzen. Foto: Geoffrey May

Kreis Hildesheim - Trotz intensiver Suche bis in den späten Donnerstagabend wird eine 60-jährige Hildesheimerin weiter vermisst. Die Suche soll am Freitagnachmittag fortgesetzt werden, wie Polizeisprecher Jan Makowski mitteilte.

Dann sollen erneut Taucher am Kanal zwischen Lühnde und Wätzum aktiv werden. Weitere Suchaktionen seien bislang nicht geplant, so Makowski.

Bereits am Donnerstag war mit einem Großaufgebot nach der Vermissten gesucht worden. Besorgte Angehörige hatten das bislang spurlose Verschwinden am Donnerstagvormittag auf der Polizei-Dienststelle in Hildesheim gemeldet. Offensichtlich ist die Frau seit Mittwochmittag nicht mehr zuhause angetroffen worden oder konnte telefonische erreicht werden. Laut Angaben der Familie gilt die Vermisste als gefährdet und benötigt Hilfe.

Erste Spur

Eine erste Spur führte am Donnerstag an den Stichkanal zwischen Lühnde und Wätzum in der Gemeinde Algermissen. Dort haben Beamte vom Polizeikommissariat kurze Zeit später das abgestellte, verlassene Auto der Frau gefunden. „Die Beamten haben daraufhin eine große Suchaktion gestartet“, sagt Makowski. Im Einsatz war ein Polizeihubschrauber, der aus der Luft nach der Vermissten suchte. Er kreist über der ganzen Gemeinde Algermissen im Hildesheimer Nordkreis. Zudem waren fünf Personenspürhunde des Technischen Hilfswerks im Einsatz.

Suche auf dem Wasser

Einer der Hunde hat nach Angaben von Makowski am Wasser angeschlagen. Daraufhin fuhr die DLRG-Ortsgruppe Harsum mit einem Boot auf dem Kanal, in der Hoffnung auf weitere Hinweise zu stoßen. Dabei setzen die Ehrenamtlichen auch ein Sonargerät ein, um möglichen Geräuschen unter Wasser nachgehen zu können.

In der Luft kreiste außerdem eine Drohne der Feuerwehr, um den Bereich zwischen den Dörfern Lühnde und Wätzum abzusuchen, so dass sich Fotos auswerten lassen. In den späten Abendstunden kamen noch Taucher von der DLRG Harsum und Peine hinzu. Die Suche wurde trotz einbrechender Dunkelheit und Regens bis 22.15 Uhr fortgesetzt. Dafür waren am Ufer des Stichkanals große Scheinwerfer aufgestellt worden.

Nach ersten Angaben der Polizei wird die Vermisste so beschrieben: Sie ist etwa 1,60 Meter groß und von kräftiger Statur. Zudem hat sie rot gefärbte Haare. „Zu der Kleidung können wir nach bisherigem Stand keine Angaben machen“, so der Polizeisprecher auf Nachfrage.

Wer hat die Frau gesehen?

Eine offizielle Personensuche hat die Polizei noch nicht veröffentlicht. Wer die Frau gesehen hat oder ihren Aufenthaltsort kennt, wird gebeten, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 0 51 21/939-112 in Verbindung zu setzen.

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