Hildesheim/Elversberg - Einer, der sowohl den VfV Borussia 06 Hildesheim kennt, als auch die SV Elversberg, ist Moritz Göttel. Der Stürmer spielte zwischen 2016 und 2018 für die SVE und von 2021 bis 2023 für den VfV 06. 58 Partien bestritt er für den damaligen Regionalligisten aus dem Saarland, 54 Einsätze stehen im Hildesheimer Trikot zu Buche.
„Ich werde am Sonntag vor Ort sein“, sagt Göttel im Gespräch mit der HAZ. „Denn ich glaube, dass dieses Spiel in dieser Konstelattion einmalig sein wird. Für jeden Hildesheimer und mich ist das ein Pflichtbesuch!“
Lobende Worte für die SVE
Der Stürmer, der inzwischen bei der SV Drochtersen-Assel kickt, findet viele lobende Worte für den Zweitligisten. „Man muss den Hut davor ziehen, was Elversberg erreicht hat“, sagt Göttel. „Ganz lange haben die gleichen Personen an einem Ziel gearbeitet und letztendlich mit viel Arbeit und Herzblut diesen Verein in die 2. Liga gebracht.“
Der 31-Jährige hat auch andere Zeiten miterlebt. Zweimal verpassten die Elversberger hintereinander in der Relegation den Aufstieg in die 3. Liga. „Aber der Verein hat es mit der Unterstützung der Familie Holzer rund um das Unternehmen Ursapharm immer wieder versucht“, ergänzt Göttel. Mittlerweile sei die SVE anerkannt im Saarland, obwohl es da eigentlich nur den 1. FC Saarbrücken gebe. „Es macht Spaß, mit der Familie nach Elversberg zu fahren und guten Fußball anzuschauen“, so Göttel. „In Elversberg hat sich viel getan zur richtigen Zeit.“
„Elversberg als Beispiel“
Parallelen zum VfV 06 sieht er dagegen weniger. Aber: „Wenn der VfV in diese Sphären kommen will, dann könnte Elversberg als Beispiel dienen.“ Für Sonntag hofft er auf ein spannendes und gutes Fußballspiel: „Ich wünsche vor allem dem VfV Glück, denn das braucht Elversberg nicht.“
