Hildesheim - Wer am Huckup die Schuhstraße und am Almstor die Kaiserstraße überquert, soll bald – aller Voraussicht nach – künftig statt der herkömmlichen Ampelmännchen andere Symbole sehen. Anlass genug, auf andere Ampeln zu schauen und daurf, welche mitunter kuriosen Figuren es in Deutschland bereits gab und gibt.
Die erste Hexenampel in Sachsen-Anhalt ist im Mai 2023 in Wernigerode nach einem langjährigen Genehmigungsverfahren in Betrieb genommen worden. Ursprünglich war eine Besuchergruppe, die jährlich das Walpurgisfest in Wernigerode feiert, mit der Idee an die Stadt herangetreten. Die Ampel zeigt in der grünen Phase eine Hexe... Foto: Matthias Bein/dpa
Ottifanten als Ampelfigur? Daraus ist am Ende nichts geworden, weil die Straßenverkehrsordnung vorsieht, dass Fußgängerampeln bei Rotlicht ein stehendes Männchen und bei Grünlicht ein schreitendes zeigen müssen. Seit 2019 gibt es aber in Emden die Figur, die links unten auf der Illustration zu sehen ist, und Otto Waalkes symbolisiert. Foto: Otto Waalkes/dpa
Peter Wolff, stellvertretender Vorsitzender vom Kneipp-Bund Hessen steht in Bad Nauheim (Hessen) in einem Kostüm, das den „Pfarrer Sebastian Kneipp“ darstellen soll, unter der „Kneipp-Ampel“. Die Lichtzeichenanlage zeigt die Silhouette eines gehenden und eines stehenden Pfarrer Kneipp. Foto: Andreas Arnold/dpa /dpa
Und zum Schluss noch ein ganz aktuelles Beispiel aus Niedersachsen: Am Donnerstag zeigen Petra Broistedt (SPD), Oberbürgermeisterin der Stadt Göttingen, und Frithjof Look, Stadtbaurat, queere Ampelmenschen. Die Schablonen mit den neuen Motiven sind am Vormittag von Mitarbeitern der Stadt an einer Innenstadtkreuzung installiert worden. Foto: Swen Pförtner/dpa





















