Hildesheim - Mit dem BounceHouse-Cup kommen einige Volleyball-Stars nach Hildesheim. Darunter auch der Berliner Neuzugang Tobias Krick.
Sie waren mit der Nationalmannschaft in Brasilien, sind frisch nach Berlin gewechselt und jetzt auf dem Weg nach Hildesheim. Sind Sie eigentlich schon zum Koffer auspacken gekommen?
Noch nicht wirklich. Ich bin gerade mal ein paar Tage in Berlin, war nach der Rückreise aus Brasilien auch ein bisschen krank. Das Timing für die Vorbereitung ist nicht ganz perfekt, aber man hat während der Saison noch genug Zeit, alles auszupacken und sich an Berlin zu gewöhnen.
Nach drei Jahren in Italien laufen Sie ab sofort für die Berlin Recycling Volleys wieder in der Bundesliga auf – warum?
Die Jahre in Italien waren eine Erfahrung, aber ich habe es mir anders vorgestellt. Italien hat mir nicht wieder zugesagt, auch nach Polen oder Frankreich wollte ich nicht unbedingt, und bei einem Treffen mit Berlins Geschäftsführer Kaweh Niroomand hat da vieles übereingestimmt.
Sie kennen die Liga bereits. Worauf freuen Sie sich am meisten?
Wir haben ein cooles Team, das kann viel Spaß machen und viele Erfolge einbringen. Das wird ganz sicher eine gute Zeit hier.
Wo liegen die Saisonziele mit den Berlinern?
Auf jeden Fall alle nationalen Titel zu verteidigen. In der Champions League wollen wir versuchen, so weit wie möglich zu kommen.
Das Format des Bounce-House-Cups gibt es so wohl kein zweites Mal – was denken Sie darüber?
Letztes Jahr habe ich es weniger verfolgt. Ich bin selbst gespannt, wie es wird, aber es hört sich definitiv cool an. Wir spielen am Ende auch um den ersten Titel.
Zum Abschluss: Sie haben mit der DVV-Auswahl die Qualifikation für Paris 2024 geschafft – haben Sie das bereits realisiert?
Noch nicht so richtig. Oft denkt man an die Spiele zurück und kann nicht wirklich greifen, dass man nächstes Jahr bei Olympia mitspielt. Es ist alles noch ein bisschen surreal, aber es war einfach geil.
