Kreis Hildesheim - Mitte September beginnt wie berichtet die Sanierung der Bundesstraße 243 zwischen Hildesheim-Ochtersum und Egenstedt. Dann sind auf der Strecke Vollsperrungen nötig, die Umleitung soll über Groß Düngen, Heinde und die Bundesstraße 6 führen – beziehungsweise umgekehrt.
Doch zunächst wird ab dem kommenden Montag, 19. August, die Landesstraße 492 in Groß Düngen und Heinde in Schuss gebracht, damit sie den umgeleiteten Verkehr von der Bundesstraße bis Ende November aufnehmen kann. In schlechtem Zustand ist besonders die Ortsdurchfahrt von Heinde. Wegen der zahlreichen Schadstellen ist eine großflächige Sanierung geplant, wie die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitteilt. Dafür wird die Hauptstraße abschnittsweise voll gesperrt. Die Umleitung führt dann zwischen Groß Düngen und der B 6 über die Orte Klein Düngen, Hockeln und Heersum.
Größere Behinderungen vom 30. August bis zum 2. September
Größere Verkehrsbehinderungen wird es von Freitag, 30. August, bis voraussichtlich Montag, 2. September, geben. Denn über dieses lange Wochenende wird in Groß Düngen der Knotenpunkt gesperrt, an dem die Landesstraße in Richtung Heinde von der Bundesstraße abzweigt. Das bedeutet: An diesen Tagen ist neben der L 492 auch die B 243 nicht befahrbar. Die Umleitung für den Durchgangsverkehr führt ebenfalls über die genannten Dörfer und dann weiter zur Bundesstraße 6.
Arbeiten auf B 243 sollen sich nahtlos anschließen
Wenn die Arbeiten in Heinde und Groß Düngen Mitte September fertig sind, soll sich die Sanierung der Bundesstraße nahtlos anschließen, so die Planung der Landesbehörde. Auf der B 243 sei in dem betroffenen Abschnitt dringend eine grundhafte Sanierung nötig, erklärt sie und betont, wohl auch mit Blick auf eine gleichzeitig geplante Sanierung samt Sperrung bei Sibbesse: Sie habe bei der Planung darauf geachtet, die Beeinträchtigungen so gut wie möglich zu reduzieren.
In Heinde sollen die Anlieger ihre Grundstücke an der Hauptstraße während der Bauarbeiten durchgehend erreichen können. Der Busverkehr werde „weitestgehend aufrechterhalten“, meldet die Behörde. Mit Verkehrsbehinderungen sei zu rechnen – auch Verzögerungen, zum Beispiel durch das Wetter, seien nicht ausgeschlossen.
